Category : Erlebnis

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TCS New York Marathon – Traum aller Läufer

Nur noch wenige Wochen, dann ist es soweit: am 4. November startet die größte Marathonveranstaltung der Welt in New York City. Rund 50.000 Laufbegeisterte werden beim Run durch fünf Stadtbezirke der Megametropole ihren Traum verwirklichen. Mit von der Partie ist im diesen Jahr auch aktivLaufen als Medienpartner von New Balance, einem der Hauptsponsoren des TCS New York City Marathon.

Für das Event hat sich die Marke etwas besonderes einfallen lassen und eine spezielle New York-Kollektion entworfen. Hier treffen Style und Funktion zusammen. Coole Outfits und Schuhe mit einer hohen Performance-Leistung. Wer von euch also stylisch auf die Laufstrecke gehen möchte, dem seien diese Outfits ans Herz gelegt.

Footwear

1400 v6

Der 1400 v6 als leichter Wettkampfschuh eignet sich für schnelle Einheiten bis hin zu langen Marathon-Strecken. Durch die einzigartige RevLite-Zwischensohle garantiert der 1400 v6 bei niedrigem Gewicht die höchste Rückstellfähigkeit und sorgt für ein dynamisches und direktes Abrollverhalten. Hervorragende Passform und individuelles Laufgefühl machen den 1400 v6 als Leichtgewicht zum kompromisslosen Multitalent.

Funktionen: RevLite-Zwischensohle, FANTOMFIT und nahtfreies Obermaterial für ein leichtes Tragegefühl, NEUTRALE DÄMPFUNG

 

 

Gewicht: Herren 203 g

Leisten: 10 mm Sprengung

Preis: 120,00 €

 

 

 

 

 

 

 

Gewicht: Damen 170 g

Leisten: 10 mm Sprengung

Preis: 120,00 €

 

 

 

 

 

 

 

FuelCell Impulse

Als eines der neuesten Modelle ist der FuelCell Impulse ebenfalls in der TCS New York City Marathon Version erhältlich. Durch die stickstoffangereicherte TPU-Komponente im Vorfußbereich ermöglicht der FuelCell Impulse ein schnelles und zugleich natürliches Laufgefühl.

Funktionen: RevLite-Zwischensohle, FuelCell, Bootie Construction und Double Jacquard Mesh für ein leichtes Tragegefühl, NEUTRALE DÄMPFUNG

 

Gewicht: Herren 232 g

Leisten: 6 mm Sprengung

Preis: 140,00 €

 

Gewicht: Damen 190 g

Leisten: 6 mm Sprengung

Preis: 140,00 €

 

Fresh Foam 1080 v8

Auch der neue Fresh Foam 1080 v8 ist Teil der Marathon Capsule-Kollektion und bietet durch die verbesserte Hexagonstruktur der Fresh-Foam-Zwischensohle mehr Dämpfung als jemals zuvor. Zudem verspricht das Modell erstklassigen Halt und optimale Führung im Mittelfußbereich.

Funktionen: Fresh-Foam-Zwischensohle, Bootie Construction, nahtfreies Obermaterial für ein leichtes Tragegefühl, MAXIMALE DÄMPFUNG

 

Gewicht: Herren 317 g

Leisten: 8 mm Sprengung

Preis: 170,00 €

 

Gewicht: Damen 283 g

Leisten: 8 mm Sprengung

Preis: 170,00 €


Apparel

Die 2018er Marathon-Kollektion wird durch passende Funktionsbekleidung bestens abgerundet. Inspiriert durch die alumisierten Mylar-Decken bietet New Balance mit dem brandneuen Feature NB Radiant Heat den Läufern eine besonders innovative Technologie. Diese sind an den Jacken und Westen verarbeitet und gewährleisten eine permanente Rückstrahlung der eigenen Körperwärme, um ein schnelles Auskühlen zu verhindern.

Ein weiteres Highlight der Kollektion ist die wind- und wasserabweisende Marathon Windcheater Jacket, die 2018 in fünf neuen Farben zurückkehrt: Laser Blue und Claret bei den Herren, Polaris und Arctic Sky für die Damen, All-Black für beide Geschlechter. Die ikonische Laufjacke erinnert an die erste New Balance Apparel-Kollektion aus dem Jahr 1978, die für den Athleten von heute optimiert wurde. Reflektierende Tapes über Brust und Rücken sind eine Hommage an die Originaljacke und sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit bei schwachen Lichtverhältnissen.

Darüber hinaus punktet die Funktionsbekleidung mit originellem Design. Der Grafik-Druck erinnert an einen Blick aus der Vogelperspektive auf das Läuferfeld, das voller Vorfreude an der Startlinie steht.

Accessoires, Shirts und Shorts vollenden die Kollektion und bieten dem Läufer sämtliche Ausstattung, um einen Marathon erfolgreich bestreiten zu können.

Eine Übersicht über alle Styles und Schuhe der New York-Kollektion gibt es hier.

 

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Stairway to heaven – das ist Treppenlaufen

Ob Empire State Building, Willis Tower oder CN Tower – in vielen weltberühmten Wolkenkratzern finden seit Jahren Treppenläufe statt. Und auch unter freiem Himmel wird die Disziplin immer beliebter. Nur eine Sache für Spezialisten? Ganz im Gegenteil.

Täglich die paar Etagen hinauf ins Büro zu Fuß zurücklegen, statt den Aufzug zu nehmen? Das kann einen Läufer natürlich nicht schrecken und schon gar nicht aus der Puste bringen. Aber 1.576 Stufen im schnellstmöglichen Tempo hinauf aufs Empire State Building in New York laufen? 11.674 Stufen beim Schweizer Niesenlauf auf der längsten Treppe der Welt? Oder am besten direkt die 39.700 Stufen (aufund abwärts) auf einer Gesamtstrecke von knapp neun Kilometern in den Weinbergen von Radebeul in Sachsen? Auf diese Ideen muss man erst einmal kommen.

Die Wolkenkratzer der Welt

Eine neue Erfindung sind Treppenläufe nicht, der prestigeträchtigste aller Stufen-Wettkämpfe im Empire State Building fand im vergangenen Februar bereits zum 41. Mal statt. Seit 1978 werden im wohl bekanntesten Wolkenkratzer der Welt jährlich 320 Höhenmeter bewältigt, den Männerrekord hält seit dem Jahr 2003 der Australier Paul Crake mit 9:33 Minuten. Bei den Frauen war bislang niemand schneller als die Österreicherin Andrea Mayr, die 2006 für die 1.576 Stufen 11:23 Minuten benötigte. Mit Kurt König, Thomas Dold und Christian Riedl konnten sich auch schon drei deutsche Männer in die Siegerliste eintragen, einzige deutsche Gewinnerin war im Jahr 2002 Kerstin Harbich. Dold – der Manager der Marathon-Zwillinge Anna und Lisa Hahner – ist mit seinen sieben aufeinanderfolgenden Siegen zwischen 2006 und 2012 der Rekordgewinner des „Empire State Building Run-Up“ (so der volle Name des Events) und außerdem Inhaber mehrerer Weltrekorde. Er ist das Aushängeschild einer Sportart, die in Deutschland mancherorts häufig noch belächelt wird. Dold kann damit aber ganz gut leben: „Sollen mich die Leute ruhig für bekloppt halten. Wenn ich wieder einmal einen Weltrekord aufgestellt habe, sind die meisten still“, erklärte er einmal. Auch wenn die Teilnehmerfelder von überschaubarer Größe sind und die Präsenz in den Medien noch längst nicht annähernd im Verhältnis zu den sportlichen Ausnahmeleistungen der Athleten steht, so ist die Geschichte des Treppenlaufs dennoch eine des Erfolges. Längst richten viele der größten und berühmtesten Gebäude der Welt ein eigenes Event aus. Ob im Willis Tower (früher Sears Tower) in Chicago, im Taipei 101 in Taipeh oder im CN Tower in Toronto – überall stürmen Läufer die Stufen hinauf. In Deutschland geht es jährlich im Frankfurter Messeturm quälend lange 1.344 Stufen nach oben, während beispielsweise beim Towerrun in Berlin (465 Stufen) oder beim Lauf im Augsburger Perlachturm (261 Stufen) die Sprintspezialisten der ungewöhnlichen Disziplin auf ihre Kosten kommen. Gerade auf den kürzeren Distanzen werden die Rennen häufig schon am Start entschieden. Denn wer sich hier die beste Ausgangsposition erarbeitet, der ist in den meist extrem engen Treppenhäusern nur sehr schwer zu überholen. Bilder von intensiven Rangeleien um die besten Plätze sind daher keine Seltenheit. Die Treppenlauf-Szene ist eine Ellenbogen-Gesellschaft – im positiven Sinn. Etwas mehr Zeit zum Überholen als die Sprinter hatte im Februar diesen Jahres der Deutsche André Weinand aus Rust im Ortenaukreis. Im Hannoverschen Annastift ging er bei den Weltmeisterschaften über die Marathonstrecke an den Start, 10 Stunden und 13 Minuten lang lief er 83.808 Stufen rauf und runter, bis die 42,195 Kilometer bewältigt waren – Sieg in neuer Weltrekordzeit. Verrückt? Für Weinand keineswegs: „Ich habe Freude an der Bewegung, eine Qual wäre für mich, auf dem Sofa sitzen zu müssen“, so der neue Weltmeister.

Zwei Marathons in Stufenform

Tatsächlich finden die meisten der großen Treppenläufe in Wolkenkratzern überall auf der Welt statt, dennoch gibt es auch unter freiem Himmel spannende Wettkämpfe. Kultstatus hat dabei der Sächsische Mount Everest Treppenmarathon von Radebeul erlangt. Wer 100 Mal die 379 Stufen der historischen Spitzhaustreppe bewältigt, die durch die Weinberge der sächsischen Stadt führt, der hat die gleiche Anzahl an Höhenmetern zurückgelegt, die man auch bei einer Besteigung des Mount Everest hinter sich bringen muss. 24 Stunden haben die Teilnehmer dafür Zeit, die Distanz von 84,39 Kilometern entspricht ziemlich genau zwei Marathons. Doch es muss nicht gleich der Wettkampf im Wolkenkratzer sein. Jeder Läufer, der sich im Training verbessern und sich beispielsweise auf den nächsten Marathon vorbereiten will, kann vom zwar mühsamen, aber hocheffektiven Auf und Ab auf den Stufen profitieren. Alleine dadurch, dass man beim Treppenlaufen fast ausschließlich den Vorfuß belastet, setzt man schon einen neuen Trainingsreiz, besonders effektiv macht diese Form des Trainings aber der Umstand, dass die Muskulatur in Po, Waden und Oberschenkeln wesentlich stärker beansprucht wird als beim „normalen“ Laufen. Der Grund: Die Kraft muss nicht nach vorne, sondern nach oben übertragen werden. Aufgrund der extremen Anstrengung steigt auch die Herzfrequenz schnell, und da der Kalorienverbrauch schon bei nur kurzen Einheiten extrem hoch ist, ist das Treppenlaufen ein echter Geheimtipp für alle, die ein paar Pfunde verlieren wollen. Auch innerhalb des Treppentrainings können Variationen eingebaut, viele Kraftübungen, die alleine mit dem eigenen Körpergewicht durchführbar sind, integriert werden. Allerdings sollten die Einheiten aufgrund der hohen Belastung deutlich kürzer sein als der lange Sonntagslauf. Wer noch nicht ganz so weit ist, das Treppen-Workout in seine Trainingsroutine aufzunehmen, der sollte aber auf jeden Fall weiterhin morgens den Aufzug links liegen lassen. Damit sind nicht nur sprichwörtlich die ersten Schritte schon gemacht, was auch Weltmeister André Weinand so sieht, wie er nach seinem Sieg in Hannover erklärte: „Man sollte einfach häufiger die Treppe nehmen – das ist gesünder als Aufzugfahren.“

Text: Daniel Becker