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PRO und CONTRA Die Frage: Musik hören und Laufen: Passt das zusammen?

Ich laufe mit Musik. Allerdings nicht überall und auch nicht unbedingt. Im Wald kann ich es mir ganz ehrlich nicht vorstellen. Es gibt jedoch Momente, in denen laufe ich unglaublich gerne mit Musik: in der Stadt und während eines Wett­kampfes, vor allem dann, wenn es anfängt zu schmerzen. In der Stadt nutze ich den Soundtrack auf den Ohren, um den Autolärm und das Gehupe auszublenden. Das gelingt meistens. Und ich muss schon zugeben: Hat die Musik den richtigen Beat, pusht es mich nach vorne. Im Wettkampf lässt mich die richtige Musik die Anstrengung vergessen. Musik als Motivator – Daumen hoch! (Ralf Kerkeling)

Ich liebe Musik. Gerne auch über Kopfhörer. In der Bahn, um stören­de Nebengeräu­sche auszublen­den, oder auf der Couch, um mich zu entspannen. Bei mir beginnt jeder neue Morgen mit Musik. Total genießen kann ich sie beim gemütlichen und ausgedehnten Frühstück am Sonntagmorgen. Und manchmal hilft sie mir sogar beim Schreiben. Ins Auto gehört gute Musik für mich ebenso wie das Gaspedal, die Bremse und das Lenkrad. Nur bei einer einzigen Gelegenheit kann ich dem Musik­hören überhaupt nichts abgewin­nen: beim Laufen. Da gibt es nur die Natur, meine Laufschuhe und mich. Mehr brauche ich nicht, und mehr will ich nicht haben. (Daniel Becker)

 

Entnommen aus aktiv Laufen 3/16