Category : Allgemein

aktiv Laufen Camp

aktiv Laufen Camp auf Mallorca

aktiv Laufen Camp schon ab ab 679 Euro

Im März 2020 habt Ihr wieder die Chance, eine unvergessliche Woche mit Gleichgesinnten im aktiv Laufen Camp zu verbringen. Neben einem abwechslungsreichen Lauftraining mit Trainer Timo Zeiler gibt es ein breit gefächertes Angebot, damit Ihr Euch sowohl auspowern als auch entspannen könnt – je nach Lust und Laune. 

Die spanische Baleareninsel Mallorca ist nicht nur für ihre Badeorte und abwechslungsreiche Natur bekannt, sondern hält für ihre Gäste auch vielfältige Möglichkeiten bereit, sich sportlich auszutoben. Aus diesem Grund bieten wir das aktiv Laufen- Camp im März 2020 auf der Insel im Mittelmeer an. Das Hotel Sentido Castell de Mar**** befindet sich in Cala Millor und ist nur durch eine Promenade vom langen, feinsandigen Sandstrand getrennt.

Alle Zimmer bieten seitlichen Meerblick, sodass Du bereits kurz nach dem Aufstehen die herrliche Aussicht genießen kannst. Zudem befinden sich zahlreiche Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Gäste des 4-Sterne- Hotels können den Fitnessraum, den Außenpool und das Hallenbad, die Sauna und das türkische Bad nutzen. Gegen eine zusätzliche Gebühr können auch Massagen gebucht werden. Das Programm der Laufwoche startet direkt am ersten Tag – nach einer Begrüßung geht es zu einem lockeren Abendlauf. In den folgenden Tagen stehen verschiedene Trainingsläufe auf dem Programm – teilweise am Strand oder passend zum Sonnenuntergang.

Euer Coach

Timo (38) ist passionierter Läufer. Und diese Leidenschaft gibt er liebend gerne an andere Läufer weiter. Seit 2015 darf er sich Lauftrainer nennen und kann seit 2017 eine C-Lizenz Leistungssport Leichtathletik vorweisen. Seine sportlichen Erfolge sind vielfältig: Unter anderem war er fünfmal Deutscher Berglaufmeister. International überzeugte er beispielsweise 2016 mit einem ersten Platz in der Mixed-Kategorie beim TransalpineRun. Am liebsten läuft Timo durch schöne Landschaften. Für unsere Laufcamp-Teilnehmer hält er Trainingspläne für sämtliche Fitnesslevel bereit und freut sich darauf, den Teilnehmern seinen Enthusiasmus und sein Wissen rund um den Laufsport vermitteln zu können. www.timozeiler.com

Das Lauftraining

Individuell abgestimmt Egal, mit welcher Form und auf welchem Leistungsstand Du in den Aktivurlaub reist: Vor Ort wirst Du die Möglichkeit haben, ein individuell auf Dich zugeschnittenes, abwechslungsreiches Training zu erleben.

Offen für jeden Weder der persönliche Leistungsstand noch das Alter spielen eine Rolle. Ob jung, ob alt – in unserem Laufcamp findet jeder das optimale Umfeld für eine sportliche und gleichzeitig erholsame Reise.

Teilnahme freiwillig Du möchtest mit der nächsten Trainingseinheit lieber aussetzen, weil sich die Muskeln von der Einheit am Vortag noch zu müde anfühlen? Oder Du möchtest lieber einen freien Tag am Meer genießen? Kein Problem: Die Teilnahme an allen Einheiten ist natürlich freiwillig!  

Laufen auf Mallorca
Datum: 14. bis 21. März 2020

Im Paket enthalten: • Flug ab vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz • Transfer zum/vom Hotel • Unterkunft: Hotel Sentido Castell de Mar**** in Cala Millor • Verpflegung: Halbpension mit Frühstücks- und Abendbuffet • Laufprogramm

Preis: ab 679 Euro 

Mehr Infos und Buchung über unseren Kooperationspartner willst-du-weg, Hotline: 02151/6544860

Female runner suffering with pain on sports running knee injury

Akute Sportverletzungen – unkalkulierbares Risiko

Die Laufsaison neigt sich dem Ende zu. Nach der Wettkampfsaison ist es umso wichtiger, sich auch mal eine Pause zu gönnen, bevor es in die nächste Vorbereitungsphase geht.

Auf Belastungssteigerungen und Überlastungen reagiert der Organismus oftmals empfindlich. Die Folge: Das Risiko akuter Verletzungen steigt. Dabei sind besonders Knochenbrüche wie ein Mittelfußbruch nach falschem Auftreten gefürchtet. Der Heilungsprozess zieht oft eine wochenlange Physiotherapie nach sich. Und wenn keine konservative Therapie hilft, bleibt meistens nur eine Operation als letzter Ausweg. Der Saisonverlauf ist mit einem großen Fragezeichen versehen, die Ziele und der Spaß am Sport rücken in weite Ferne.

Viele Hobbyläufer machen vermeidbare Trainingsfehler, die das Risiko von Verletzungen unnötig erhöhen. Studien zufolge sind Probleme an der Achillessehne die häufigsten Beschwerden unter Läufern. Besonders belastend für die Achillessehne sind unebene und harte Untergründe, ein zu schnelles Tempo, Bergläufe und auch abrupte Bewegungen wie Sprints oder Sprünge. Steigert man solche Belastungen zu schnell, erhöht sich das Verletzungsrisiko drastisch. Fehl- und Überbelastungen können jeden noch so guten Läufer außer Gefecht setzen. Hier gilt es vor allem seine körperliche Fitness realistisch einzuschätzen und den Körper behutsam an ungewohnte Belastungen zu gewöhnen.

BEHANDLUNG DURCH ENZYMKOMBINATIONSPRÄPARATE

Mit jeder Mahlzeit nehmen wir über die Nahrung Enzyme auf. Über die Nahrung aufgenommene Enzyme können jedoch nicht arzneilich wirken, da sie durch die Magensäure zerstört werden. Bei traumatischen Sportverletzungen und Überlastungsschäden empfiehlt sich deshalb die Einnahme eines Enzymkombinationspräparats wie Wobenzym® plus. Solche Arzneimittel enthalten die abschwellend und entzündungshemmend wirkenden Enzyme in sehr hohen Konzentrationen. Ein magensaftresistenter Überzug schützt die Enzyme vor der Magensäure. So gelangen sie unbeschadet in den Darm, wo der Körper sie aufnehmen und die Heilkraft der Enzyme sich entfalten kann.

Enzympräparate sorgen dafür, dass der Heilungsprozess schneller verläuft. Sie spüren die Entzündung auf und aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers. Besonders wirksam ist die aufeinander abgestimmte Kombination aus den antientzündlich wirkenden Enzymen Bromelain und Trypsin. So wie zum Beispiel in Wobenzym® plus das enthaltene Flavonoid Rutosid. Rutosid unterstützt zusätzlich den abschwellenden Effekt der Enzyme und wirkt antioxidativ. Durch diese Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes werden Gelenke und Muskeln verstärkt mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Studien belegen, dass eine schnell eingesetzte Enzymtherapie die Heilungsdauer bei akuten Sportverletzungen (Distorsionen, Faserrisse, Brüche, Zerrungen, Prellungen, Luxationen etc.) oder nach Operationen verkürzt. Auch der Schmerz wird deutlich schneller reduziert. „Akute Verletzungen haben immer Entzündungen zur Folge, sie gehen Hand in Hand. Eine gezielte Behandlung des Entzündungsherds ist deshalb ebenso wichtig wie die Therapie des beschädigten Gewebes selbst“, weiß Sportorthopäde Ulrich Nieper. „Hier kann sich entscheiden, wann der Sportler wieder das Training aufnehmen kann.“

Viele greifen bei Beschwerden sofort zu Schmerzmitteln. Die gängigen Schmerzmittel unterdrücken jedoch lediglich die Entzündung, statt eine schnellere Heilung zu fördern. Der Experte macht klar: „Schmerzmittel zusammen mit Sport sind definitiv keine Lösung. Wer Schmerzen verspürt, sollte zunächst untersuchen lassen, wo der Ursprung der Beschwerde sitzt.“

ALTERNATIVES TRAINING

Ein ausgleichendes Training neben dem Laufen kann verletzungsbedingten Auszeiten vorbeugen. Regelmäßige Dehn- und Kräftigungsübungen für die Wadenmuskulatur machen die Achillessehne leistungsfähiger und verringern die Gefahr einer Überbelastung. Als Triathlet weiß Ulrich Nieper aus eigener Erfahrung, dass viele Sportler vom Dehnen profitieren. Als Freizeitsportler sollte man regelmäßiges Stretching in jedem Fall in Erwägung ziehen. „Sinnvoll sind Trainingserweiterungen, weil sich durch eine unbekannte oder zumindest wenig regelmäßig ausgeführte Bewegungsform das Muskelgewebe stets an die andersartige Belastung anpassen muss. Das schlägt sich in einer geringeren Verletzungsanfälligkeit und einem langfristig höheren Leistungspotenzial nieder.“

PECH-REGEL HILFT

Für Nieper ist die sogenannte PECH-Regel – Pausen (P) zur Schonung des verletzten Gewebes, Kühlung, z. B. durch Eis (E), Kompression (C) und das Hochlagern (H) der betroffenen Körperpartie – als Akutbehandlung immer noch die erste Wahl. Auch weil sie einfach zu merken sei, wie Nieper ergänzt. Danach entscheide der Arzt, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden sollten.

Je nach Verletzungsart können sehr unterschiedliche Wege zur Heilung führen. Hausmittel und sonstige Behandlungsmethoden sollten in jedem Fall mit dem Arzt abgesprochen werden, um den schnellen und reibungslosen Heilungsprozess nicht zu gefährden.

 

Text: Redaktion

 

WhatsApp Image 2019-10-13 at 16.38.43_800x533

Schnell, schneller, The Bridgestone Great 10K Berlin!

Deutschlands schnellstem Zehn-Kilometer-Rennen benötigte am Sonntag, 13. Oktober 2019, gleich die gesamte Top Ten der Männer nicht einmal 30 Minuten für den beliebten Rundkurs in der Hauptstadt. Insgesamt 7.000 TeilnehmerInnen liefen entlang der Siegessäule, durch den Berliner Zoo, vorbei an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und zurück zum Schloss Charlottenburg.

Als erster Athlet erreichte Haftu Teklu Asefa das Ziel. Der Äthiopier gewann in 28:07 Minuten vor dem Kenianer Stanley Kurgat Rono (28:29) und dem Favoriten Nibret Melak Bogale (28:32) aus Äthiopien. Bei den Frauen triumphierte die schnelle Kenianerin Viola Cheptoo (31:27) vor den beiden Deutschen Katharina Steinruck (geb. Heinig), die ihre persönliche Bestzeit auf 32:39 Minuten verbesserte, und Brendah Kebeya (32:42).

Emotionaler Höhepunkt des BRIDGESTONE GREAT 10K: Nach nur 79 Minuten erreichte die zweimalige Olympiasiegerin Kristina Vogel, die die zehn Kilometer im Rollstuhl absolviert hatte, das Ziel.

Am Start waren auch über 700 TeilnehmerInnen der Bundeswehr, die ihre interne Meisterschaft austrugen und ebenfalls starke Zeiten erreichten. Als erster Mann kam Andreas Wittmann (35:04) ins Ziel. Kurz darauf die erste Frau Andrea Tietz mit einer Zeit von 39:06 Minuten.

Deutschlands Talente konnte sich ebenfalls beim BRIDGESTONE GREAT 10K beweisen. Im Rahmen des DLV Nachwuchs-Cup liefen die männlichen und weiblichen Athleten der Altersklassen U18, U20 und U23 um den Sieg. Schnellster Nachwuchsläufer war an diesem Tag Mohamed Mohumed der LG Olympia Dortmund (29:57). Die schnellste Nachwuchsläuferin, Sophie Kretschmer (LAC Aschersleben), überquerte nach 38:01 Minuten die Ziellinie.

Alle Ergebnisse und Urkunden unter www.berlin-läuft.de.

Berlin läuft! bedankt sich bei allen Partnern und Sponsoren und freut sich auf den nächsten GREAT 10K Berlin am 11. Oktober 2020. Die Online-Anmeldung wird in Kürze geöffnet.

BAP1940_21997_800x533

Leichtfüssig unterwegs

Anzeige

Viel Wettkampferfahrung sammelt nur, wer viel unterwegs ist. Immer mehr Läufer verbinden sportliche Ziele mit Sightseeing und Städtetrips.

Wer als Läufer regelmäßig neue Reize durch Wettkämpfe setzen will, kommt um das Reisen nicht herum. Schließlich finden nicht alle Läufe vor der eigenen Haustür statt. Wer will, findet an nahezu jedem Wochenende die Gelegenheit, irgendwo in Deutschland oder gar Europa an den Start zu gehen. Das verbessert nicht nur die Form, sondern sorgt für jede Menge Abwechslung. Man lernt neue Städte und Menschen kennen. Reist man bereits einige Tage vor dem Start an oder gönnt sich hinterher eine kleine Auszeit, bietet sich sowohl allein Reisenden als auch Paaren die Möglichkeit, dem Laufen Urlaubscharakter zu geben. Ein Trend, auf den sich viele Reiseveranstalter eingestellt haben, die Komplettpakete mit Hotelunterkünften und Starts anbieten. Das ist ja gerade das Schöne am Laufen: Bei keinem anderen Sport hat man dermaßen Gelegenheit, auch während des Wettkampfs die Stadt zu betrachten.

RICHTIGES EQUIPMENT
Fürs Reisen gilt im Grunde dasselbe wie für das Laufen selbst: Mit dem richtigen Equipment macht es noch mehr Spaß. Bei der Auswahl der Kleidung stellen sich im Grunde genau dieselben Probleme wie bei jedem Urlaub: Man will möglichst für jede Situation (sprich: jedes Wetter) gerüstet sein, ohne zu viel Ballast mitzunehmen. Die Taschen sollen praktisch sein, sicher und nicht zu schwer. Eine durchdachte Aufteilung sorgt dafür, dass man das Equipment nicht lange suchen muss. Im Idealfall bieten die Taschen auch genügend Platz für die Kleidung, die man vor bzw. nach dem Wettkampf trägt. Die Kleidungsstücke selbst wünscht man sich möglichst leicht und robust, im besten Fall auch wasserdicht oder zumindest wasserabweisend.

Hat man für das Wettkampfwochenende außer dem eigentlichen Lauf noch einen Stadtbummel oder einen kleinen Ausflug in die Umgebung geplant, ist man für Kleidung dankbar, die nicht nur funktional, sondern auch stylish ist. Idealerweise knittert diese nicht, hat ein kleines Packmaß und beansprucht damit im Koffer nur wenig Volumen. Was gut fürs Reisegepäck ist, kann man natürlich auch im Alltag gebrauchen, denn für eine kompakte Regenjacke oder -weste ist noch in jeder Büro-bzw. Laptoptasche genügend Platz. So muss man nicht fürchten, nach Feierabend noch von einem Regenschauer „kalt erwischt“ zu werden.

RESPEKT FÜR DIE NATUR
Für Läufer, die sich viel an der frischen Luft und damit auch in der Natur bewegen, sollte ein respektabler und rücksichtsvoller Umgang mit derselben selbstverständlich sein. Das bedeutet nicht nur, dass man seine Abfälle nicht einfach dort liegen lässt, wo es einem passt, auch durch den Kauf und die Verwendung nachhaltig produzierten Equipments kann man etwas für die Umwelt tun. Das ist mittlerweile auch bei den Herstellern, insbesondere bei Jack Wolfskin angekommen: Bei der einzigartigen „Zero Waste“ Technologie wird der Verschnitt für die Herstellung der Membran verwendet. Für das Außenmaterial und den Futterstoff kommen recycelte PET-Flaschen zum Einsatz. Auch Fleece-Soffe und Isolierungsmaterialien werden aus altem PET hergestellt. Zudem ist ab Winter 2019 die gesamte Bekleidungs-, Rucksack-und Taschen-Kollektion von Jack Wolfskin frei von schädlichen Fluor-Kohlenstoff-Verbindungen (PFC).

 

FW19-TrailRunning-Speedcross_DomDaher-20_800x600

So geht Trail-Laufen!

Anzeige

Auch in diesem Jahr setzt Salomon seine beliebte Trailrunning-Serie „How to Trail Run“ fort. Unterstützt wird das Ganze erstmalig durch Volkswagen R. Die Workshops richten sich vornehmlich an Einsteiger – Spaß und Abenteuer sind garantiert.

Für alle, die schon immer einmal den Lauf auf Asphalt gegen einen Lauf in der Natur tauschen wollten, bietet Salomon auch in diesem Herbst wieder mehrere kostenlose Trailrunning-Workshops in ganz Deutschland an. Bereits 1.331 Läufer ließen sich in den 88 Frühjahrs- Workshops für den Lauf abseits des Asphalts begeistern, lernten die Techniken des Trailrunnings und erfuhren mehr über das dazu notwendige Equipment. Im abwechslungsreichen Gelände konnten die Workshop-Teilnehmer die neuesten Footwear- Modelle „Speedcross 5″ und „Sense Ride 2″ auf unterschiedlichen Strecken zwischen fünf und 15 Kilometern testen.

EXPECT THE UNEXPECTED
Mitte August ist der Anmeldestart für die Herbst- Workshops im September und Oktober. Es sind jeweils vier Workshops an insgesamt 22 Hotspots geplant, wobei jeweils eine Veranstaltung an jedem Standort ausschließlich für Damen vorgesehen ist. „Wir haben in den vergangenen Workshops bemerkt, dass sich die Frauen wohler fühlen, sich mehr zutrauen und motivierter sind, wenn sie unter sich sind und sich nicht durch ihre männlichen Laufkollegen unter Druck gesetzt fühlen. Es ist deshalb großartig, dass wir ab Herbst spezielle Frauen-Workshops anbieten können“, erklärt Luise Langowski, Influencer Marketing Management Executive Running bei Salomon Deutschland. „Besonders freuen wir uns über den neuen Hotspot in Wolfsburg mit Volkswagen R als Partner“, ergänzt Luise Langowski.

Ab diesem Herbst gibt es erstmalig auch einen „Run unexpected“. Wie der Name bereits vermuten lässt, können die Teilnehmer sich auf besondere, unerwartete Aktivitäten freuen. Die Salomon Guides lassen sich je nach Gelände, Örtlichkeit und Teilnehmer ordentlich was einfallen. Natürlich ergänzend zu den feststehenden Inhalten der Workshops.

Alle Infos zu den Workshops und den Trailrunning-Produkten von Salomon finden Sie unter: www.salomon.com/de-de/experiences
Hier ist auch eine Online-Anmeldung möglich.

 

 

Let`s go Volkslauf

LET’S GO VOLKSLAUF!

Eigentlich wollte unser Autor Philipp Jordan gar keine Volksläufe mehr laufen, aber irgendwie hat es ihn dann doch wieder hingezogen. Warum, und was für Erfahrungen er dabei machte, erzählt er Ihnen hier. Bitte begeben sie sich jetzt in den Startbereich!

Schon komisch. Wir Läufer trainieren fast täglich alleine in der Natur. Völlig einsam, nur mit Fuchs und Hase als Zeugen, üben wir unsere Sportart aus. Und doch scheinen wir unsere Höhepunkte immer an den großen Events festzumachen, wo wir zwischen schwitzenden Leidensgenossen durch Häuserschluchten stolpern und von Musik beschallt werden. Diese beiden Welten könnten unterschiedlicher nicht sein. Wer die Natur sucht, wird auf die Trailveranstaltungen ausweichen, aber auch da ist man inzwischen ja nicht mehr wirklich alleine. Und trotzdem scheinen gerade die großen Stadtläufe uns magisch anzuziehen.

Erinnerungen

Ich lernte Volksläufe als kleiner Junge kennen, da mein Vater ein passionierter (und guter) Marathonläufer war. Schon früh gewöhnte ich mich an den seltsamen Duft von Muskelölen im Startbereich, vermischt mit einer Note edelsten gegorenen Schweißes, der sich in alte Laufshirts gefressen hat. An Turnvereine, die selbst gebackenen Kuchen anboten, und Hallen, in denen man im Trubel seine Start­nummer abholte. Ich erfuhr, wie nervig jemand sein kann, dem man ein Mikro in die Hand drückt und sagt: „Ey, mach mal ein bisschen Stimmung im Start-Ziel-Bereich!“ Auch kenne ich alle Remix-Versionen von „Eye Of The Tiger“, sämtliche selbst gepinselten Schilder und vermeintlich lustigen Sprüche aus dem Publikum.

EIN GANZ SPEZIELLES FLAIR

Als ich viele Jahre später selbst an der Startlinie meines ersten Marathons in Köln stand, war das dann auch eine seltsam emotionale Mischung aus Nostalgie und Neuland. Aber warum laufen wir überhaupt bei solchen Veranstaltungen? Es ist ja nicht so, dass es nicht eine Menge offensichtlicher Vorteile gäbe.

Es ist schon angenehm, wenn man eine Marathondis­tanz laufen möchte und andere für einen die Strecke vorher genau ausgemessen und bei jedem Kilometer ein Schild aufgestellt haben. Nerviges Checken der Laufuhr entfällt somit. Zudem ist die Strecke abgesperrt, und weder Autos noch lästige Ampeln können einen bremsen. Das Publikum jubelt einem zu, egal wie unsportlich und langsam man aussieht. Glaubt mir, denn selbst mich haben sie beklatscht!

Beste Versorgungslage

Den Trinkrucksack mit seinen nervigen Schüttelgeräuschen kann man auch zu Hause lassen, da einem Getränke nicht nur zur Verfügung gestellt, sondern sogar in die Hand gereicht werden. Butler-Style! Und damit man die zarte Läuferseele nicht noch zusätzlich mit Zwischenzeiten und Kopfrechnen belastet, sucht man sich in der Menschenmasse einfach den Luftballon mit der gewünschten Zielzeit aus und läuft dem hinterher. Am anderen Ende des Luftballons hängt übrigens ein Läufer, dies sei nur zur Sicherheit am Rande erwähnt. Und zum Abschluss darf man sich dann noch mit einer Medaille behängen, die einen auf ewig an diesen Tag erinnern wird.

Kommen wir nun zu den Nachteilen dieser Spaßver­anstaltung. Man zahlt einen dicken Batzen Geld, um etwas zu tun, was man eigentlich täglich und überall gratis und umsonst tun kann. Während man beim täglichen Lauf – nervige Kläffer mal ausgenommen – völlig ungehindert laufen kann, muss man bei so manchem Stadtlauf regelrecht einen Slalom durch die Menschenmassen absolvieren. Aber schon im Startbereich stellt man fest, dass es immer noch Menschen zu geben scheint, die glauben, ein seit Wochen ungewaschenes, aber täglich genutztes Laufshirt bringe irgendwie Glück. Das olfaktorische Erlebnis ist wirklich ein Genuss.

Auch unsere audiophilen Freunde kommen natürlich auf ihre Kosten. Atemgeräusche irgendwo zwischen Darth Vader und dem letzten Röcheln eines sterbenden Schweins erquicken das Ohr. Gerne unterbrochen von „You reached three kilometers“-Ansagen irgendwelcher Lauf-Apps, die an Oberarme geklettverschlusst wurden, damit man ja nicht verpasst, wann man an den für alle sichtbaren Kilometer­schildern vorbeiläuft. Dann die nervigen Spaßvögel am Streckenrand, die einem schon bei Kilometer vier zurufen, dass es ja nur noch ein kleines Stück sei.

Optisch gibt es natürlich auch nie Grund für Langeweile. Man bekommt Menschen zu sehen, die mit Schaum vorm Mund mehr tot als lebendig wirken, und wieder andere, die mit ihrem Gürtel voller Wasserflaschen und Gels wirken, als würden sie in den Krieg ziehen.

AB AUF DIE STRECKE

Und trotzdem habe ich diese Laufveranstaltungen liebge­wonnen. Wir alle wahrscheinlich. Und so schrieb ich mich dieses Jahr für den Halbmarathon in meiner Heimatstadt Utrecht ein. Jedes Jahr lade ich am Abend vorher Hörer unseres „FatBoysRun“-Podcasts zu uns zur Pasta-Party ein, und so hat der Lauf mittlerweile einen traditionsartigen Charakter. Da ich leider mehrfach verletzt war, konnte ich die letzten vier bis fünf Wochen davor gar nicht trainieren und war dieses Jahr noch kein einziges Mal weiter als 10 Kilometer gelaufen – das machte somit den Lauf extra span­nend. Zudem bekam der Kurs in diesem Jahr einen neuen Veranstalter und eine neue Streckenführung. Ich hatte zwar ein wenig Schiss, aber gleichzeitig auch unglaublich Bock, endlich mal wieder was zu finishen.

Vollkommene Stille

Was ich besonders an Massenstarts mag, ist die Geräuschkulisse vor und nach dem Startschuss. Eben noch alle wild am Reden, Singen und Rufen, und sobald der Startschuss fällt, hört man nur noch das Publikum, den Sprecher und die Musik, aber um einen rum ist auf einmal alles still. Dann schiebt sich die Masse langsam immer weiter weg vom Startbereich, und es herrscht vollkommene Stille um einen herum (die Röchler haben ihren Einsatz meist erst ab Kilometer fünf, grobe Schät­zung).

Nichts als das Geräusch laufender Schuhe auf dem Asphalt. Ich liebe das. Ein Hörer hat mich im Startbereich angesprochen, und wir laufen zusammen, was ich immer sehr schätze, da es einen vom eigenen Leid ablenkt. Wir laufen das gleiche Tempo und genießen die Strecke. Nach circa sieben Kilometern bin ich mir sicher: Die Wade hält. Jetzt muss ich nur noch auch den restlichen Fettsack bis über die Ziellinie schleifen. Wird schon klappen. Ich mag die neue Streckenführung. Entlang einer Außengracht mit Hausbooten, Industrie und vielen Brücken. Ab und zu ein mobiler DJ, der die Menge anheizt. Mit Menge meine ich übrigens uns Läufer, denn das Publikum ist sehr dünn gesät und bis auf ein paar überenthusiastische Kinder eher Beob­achter als Anheizer. Und auf einmal bricht das Chaos aus.

EIN TOTALES DURCHEINANDER

Zunächst stießen auf einmal von links kommend die 10k-Läufer und -Läuferinnen auf unseren Kurs. Halt! Fake News! Es gab keine 10 Kilometer-Distanz, sondern einen „Kwart Marathon“, also Viertelmarathon. Finde ich eigent­lich vorbildlich, da so was Laufanfänger behutsam mit dem Marathon vertraut macht, und wer 10 Kilometer schafft, der schafft auch noch die 500 Meter extra. Aber kaum hatte das Feld versucht, den besten laufenden Reißverschluss der Welt zu imitieren, fing es wirklich an, problematisch zu werden.

Denn plötzlich war da eine Gabelung, allerdings wurde einem weder durch Schilder noch durch Ordner gesagt, ob man links oder rechts abbiegen muss. Ich musste also in Sekunden entscheiden, welcher Herde ich blind folge. Noch immer ungewiss, ob ich jetzt auch zum Kwart-Marathoni werde, gab es wenig später schon wieder so eine Situation. Geradeaus oder über die Brücke? Der Veranstalter war zwar zu geizig, um Google-Maps-Lizenzen zu erwerben, und hatte seine Karte sehr grob und mit viel Interpretationsspielraum auf die Website gesetzt, aber zum Glück reichte mir das, um zu wissen, dass wir über die Brücke mussten.

Emotionen

Wahrscheinlich zur Erheiterung stand knapp 500 Meter weiter ein Ordner, der auf einer gerade Straße, ohne Gefahr, sich zu verlaufen, mantramäßig rief, dass die Marathonläufer hier richtig seien. Oh danke – bei der Brücke wäre diese Information irgendwie wertvoller. Ich habe ihn dann auch drauf hinge­wiesen, dass er strategisch günstiger stehen könnte. Okay, vielleicht habe ich das Ganze unhöflicher formuliert und sogar noch mit einem Schimpfwort garniert, aber man ist ja nicht immer Herr seiner Emotionen.

Wenige Kilometer vor dem Ziel begegnete ich dann noch zwei Hörern, die eigentlich nur den Viertelmarathon laufen wollten, aber bereits 15 Km auf dem Tacho hatten. Ich habe meinen Hal­ben allerdings mit korrekter Distanz gefinisht, was in dem Fall reine Glückssache war. Bei der Gepäckausgabe dann ein ähnliches Chaos. Fast eine Stunde zwischen Hunderten Menschen eingequetscht, dicht an dicht. Zum Glück gab es keine Panik. Das wäre nicht gut gegangen. Auch pures Glück, dass die Läufer, die laut Nachrichtendurchsage im Straßenverkehr landeten, nicht angefahren wurden. Und trotz dieses Horror-Erlebnisses werde ich auch weiterhin an dieser völlig durchgeknallten Party teilnehmen, die sich Volkslauf nennt. Man braucht ja schließlich etwas, wofür man trainieren muss. Wir sehen uns im Startbereich!

Gewinne mit aktiv Laufen eine Sportmütze von Sätila of Sweden

Das Modell X-4 von Sätila of Sweden ist eine dünne Mütze aus einer Coolmax® Merinomischung für anstrengende Outdoor-Aktivitäten. Reflektierende Streifen auf der gesamten Beanie verbessern die Sichtbarkeit im Dunkeln. Mit uns hast du die Chance, eine von mehreren coolen Mützen zu gewinnen im Wert von 49,90 Euro, um auch in der kalten Jahreszeit perfekt für deinen nächsten Outdoor-Lauf gerüstet zu sein!

[contact-form-7 id="2715" title="Gewinnspiel Sätila of Sweden"]

Gewinne mit aktiv Laufen tolle Laufsocken von WRIGHTSOCK!

Die doppellagige Konstruktionsweise der Anti-Blasen-Socken des amerikanischen Herstellers Wrightsock schützt zuverlässig vor Blasenbildung und sorgt für einen optimalen Feuchtigkeitstransport.

Die doppellagigen WRIGHTSOCK bestehen aus zwei separaten Lagen, die an drei Stellen miteinander verbunden sind. Die Lagen sind so angelegt, dass sie sich gegeneinander bewegen können. Dadurch wird ein Großteil der Reibung zwischen den Lagen neutralisiert und die Füße bleiben von Reibung verschont.

Die Dri-WRIGHT-Faser hält die Füße trocken: Sie ist das Herzstück der WRIGHTSOCK in der inneren Lage. Dri-WRIGHT ist eine von WRIGHTSOCK entwickelte Faser mit großer Oberfläche. Sie ist extrem stabil und dehnungsarm, so dass die Socken dauerhaft ihre Form behalten. Durch ihre große Oberfläche wird Feuchtigkeit nach außen transportiert und die Füße bleiben trocken.

Das Modell Coolmesh
Ideal für den Laufsport. Gewinne mit uns ein Paar Socken des Modells Coolmesh II. Coolmesh II ist locker gestrickt und dadurch die dünnste Sockenvariante aus der WRIGHTSOCK-Fabrik. Dezent oder bunt – eine Socke mit Charakter.

 

 

[contact-form-7 id="2690" title="Wrightsock Gewinnspiel"]

 

 

Tapering

ENDLICH SCHLUSS MIT GUMMIBEINEN

Nach dem Marathon direkt wieder auf die Laufstrecke – oder doch eher direkt aufs Sofa? Beides kann richtig sein. Wichtige Basics sollten beachtet werden, um Tapering und Regeneration gesund zu gestalten.

Tapering gilt als besondere Phase im Vorfeld eines Wettkampfs, in welcher der Trainingsumfang reduziert wird. Die Dauer der Tapering-Phase sollte sich nach der Intensität und dem Umfang des anstehenden Wettkampfes richten. Es macht also grundsätzlich einen Unterschied, ob ein 10-Kilometer-Lauf ansteht oder ein Marathon.

Erholung

In dieser Phase des Trainings soll sich der Körper von der harten und fordernden Trai­ningsbelastung der Vorwochen und -monate erholen. Kleinere Verletzungen sollten ausku­riert werden, zum Beispiel Mikro-Verletzungen in der Muskulatur. Dabei können ein gezieltes Stretching oder andere Mobilitätsübungen helfen, zum Beispiel auf einer Yoga-Matte. Aber Vorsicht: Diese sollten natürlich behutsam und vor allem korrekt ausgeführt werden, um die Muskeln nicht zu beschädigen.

VOLLE GLYKOGENSPEICHER FÜR VOLLE POWER

Auch die Energievorräte sollen nun aufgefüllt werden, in erster Linie die Glykogenspeicher. Ein ausgiebiges Abendessen in der Hotelbar oder die Pastaparty auf der Marathonmesse allein reicht aber meist nicht aus, wie Lauf-trainer Helmut Bezani am eigenen Leib erfahren durfte. „Am Tag vor dem Hamburg-Marathon hat meine Gruppe mich auf eine mexikanische Nudelpfanne eingeladen. Die hat sich schon auf Kilometer 10 am nächsten Tag deutlich bemerkbar gemacht, in Form von Blähungen und Magenschmerzen. Am Ende wurde die angestrebte Bestzeit – aufgrund zahlreicher Dixi-Besuche – um mehr als eine Stunde ver­passt.“ Deshalb sollte bereits zu Beginn des Taperings die korrekte Nahrungsaufnahme geprobt und trainiert werden.

2 Speicher

Der Mensch verfügt über zwei Glykogen-, also Kohlehydratspeicher. Diese befinden sich in der Leber und in der Muskulatur. Die Speicherkapazität von Kohlehydraten in der Leber ist unter anderem abhängig vom Trainings- und Gesundheitszustand der Läuferin oder des Läufers. In erster Linie dient die Kohlehydratversorgung aus der Leber der Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels. Sie ist somit hauptverantwortlich für die Versorgung des Gehirns.

Sie haben es vielleicht schon mal beob­achtet: Ein Marathonläufer torkelt kurz vor dem Ziel nur noch über die Strecke? Das liegt daran, dass seine Energiereserven aus der Leber komplett leer sind und das Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt wird. Als zweiter Kohlehydratspeicher steht dann nur noch die Muskulatur zur Verfügung. Die sollte allerdings der allerletzte Notnagel sein, denn: Wer zehrt schon gerne seine eigenen Kraftspeicher auf?

MIT DER RICHTIGEN DOSIS ZUR BESTFORM

Auch beim Tapering gilt: Oft ist weniger mehr. Um auf den Punkt in Bestform zu sein und die Erfolge seines Trainings ernten zu können, sind die letzten Tage und Wochen vor dem Event von immenser Bedeutung. In dieser Phase verzeiht der Körper Trainingsfehler nur noch bedingt. Wie lang sollte die ideale Tapering-Phase für einen Läufer sein? Als Faustformel lässt sich sagen, dass 10-Kilometer- Läufer eine Woche, Halbmarathonläufer zwei Wochen und Marathonläufer drei Wochen vor dem Wettkampf tapern sollten. Der Umfang und die Trainingsinhalte sollten idealerweise von einem ausgebildeten Lauftrainer auf den Läufer zugeschnitten werden, denn nichtnur die Dauer der Tapering-Phase ist wichtig, sondern auch die Intensität.

Individuell gestalten

Nur so lässt sich am Wettkampftag das Optimum an Leistung aus dem Körper herausholen. Idealerweise dient die Tapering-Phase der aktiven Erholung. Wenngleich der Trainingsumfang auf ca. 60 bis 75 Prozent des üblichen Trainingsumfangs herunterfahren wird, legt der Hobbyläufer auch gerne schon mal einige Tage eine Trai­ningspause ein. Das Tapering ist letztendlich genauso individuell wie der Trainingsplan und die Leistungsfähigkeit eines jeden Athleten. Die richtige Dosis macht es, denn sowohl zu viel als auch zu wenig kann die Leistungsfähigkeit schmälern.

Neben der Reduzierung des Umfangs und der Belastung sollte jeder Athlet dafür sorgen, dass sowohl die Spritzigkeit als auch die Form nicht verloren geht. Während die Umfänge der langen Läufe in den Vorwochen sukzessive runtergefahren werden, sollten die Tempo-Einheiten jedoch nicht ganz aus dem Plan gestrichen werden. In der letzten Woche sollten dann noch mal kürzere Tempoläufe im Unterdistanztempo anstehen. Zu intensive Einheiten sollten in dieser Phase absolut vermie­den werden: Sie fordern den Körper zu stark, sodass die Bestform am Wettkampftag leidet.

NACH DEM WETTKAMPF IST VOR DEM WETTKAMPF – DIE RICHTIGE REGENERATION

Unter Regeneration versteht man die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit nach einer vorausgegangenen Belastung. Hierzu zählt in der Wettkampfvorbereitung die Phase eines erhöhten Trainingsumfangs oder einer erhöhten Trainingsintensität. Aber auch die Phase unmittelbar im Anschluss an einen Wettkampf zählt. In der Regeneration fin­det die körperliche Anpassung an die zuvor gesetzten Trainingsreize statt. Das bedeutet auch: Ohne eine regelmäßige Anpassung ist eine Leistungsverbesserung nicht möglich. In der Folge könnte beispielsweise ein Abrut­schen ins Übertraining drohen – das trotzdem nichts bringt, weil der Körper sich nicht an die Belastung anpassen kann.

REGENERATION IST GENAUSO WICHTIG WIE GRUNDLAGEN-AUSDAUER UND TEMPO-TRAINING!

Trotz Wettkampf-Eifer sollte der Regeneration ein größtmöglicher Stellenwert zugesprochen werden. Anders als das Tapering sollte die Regeneration nicht von der Wettkampflänge abhängig sein, denn idealerweise hat die Vorbereitung auf eben jenen Wettkampf (unab­hängig von der Distanz) zuvor genauso lange gedauert. Die ideale Vorbereitungszeit sollte immer mindestens zehn Wochen betragen, im Regelfall jedoch nicht länger als 16 Wochen.

Die einzelnen Erholungsphasen innerhalb des großen Begriffs „Regeneration“ könnten unterschiedlicher nicht sein. Mindestens sechs Belastungsbereiche sollten ausreichend Erholung erhalten: Die Herzfrequenz, die Abwehrkräfte, der Abbau von Laktat, die Reparatur der mikromuskulären Strukturen innerhalb der Muskulatur, die Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit und Glykogen – und nicht zuletzt die Psyche.

Während die Reduktion der Herz­frequenz oftmals nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, kann der Abbau von Lak­tat in der Muskulatur bereits einige Stun­den dauern. Ein leichtes „Auslaufen“ oder „Ausgehen“ kann hier hilfreich sein. Auch eine Massage, ein heißes Bad oder das Ausrollen mit einer Schaumstoffrolle auf einer Matte können sich positiv auswirken.

Das Wiederauffüllen von Flüssigkeiten und Glykogen kann unter Umständen meh­rere Tage in Anspruch nehmen. Auch die Abwehrkräfte brauchen ein paar Tage Zeit, um sich zu repositionieren: Sind wir erst mal bis zur vollständigen Erschöpfung gelaufen, ist der „Open-Window-Effekt“ umso größer und hält umso länger an. Das bedeutet: Durch intensives Training und den Wettkampf selbst entsteht eine Lücke im Immunsystem, die Viren und Bakterien Tür und Tor öffnet.

VON EINEM MARATHON ZUM NÄCHSTEN?

Die sportliche Belastung, die Hektik am Wett­kampftag, die Zuschauermassen oder der Adrenalinrausch während des Endspurts gehören zwar dazu, sind aber auch eine Belas­tung für Körper und Geist. Für die Reparatur der Muskulatur und die Erholung der Psyche können daher mehrere Wochen erforderlich sein. Aus diesem Grund sollte eine Rege­nerationsphase idealerweise drei Wochen betragen. In dieser Zeit sollten keine harten Trainingseinheiten – sowohl im Umfang als auch an Intensität – und keine Wettkämpfe stattfinden. Ihr Körper wird es Ihnen mit Anpassung und Verbesserung der Leistungs­fähigkeit danken.

TIPPS:  DER GELUNGENE WETTKAMPF

Die letzten Tage vor dem Wettkampf: Was ist besonders wichtig, und worauf sollte vermehrt geachtet werden?

Die letzten Tage vor dem Wettkampf beginnen spätestens mit dem Beginn der Tapering-Phase. Ab jetzt helfen oftmals schon Kleinig-keiten, zum Beispiel, dass die Wochenendläufe zur selben Uhrzeit stattfinden wie der Wettkampf und das richtige Timing für die letzte Mahlzeit vor dem Wettkampf erprobt wird. Das Frühstück sollte in dieser Phase auf Verträglichkeit, Sättigung und Verstoffwechselung geprüft werden. So stellt sich ein verlässlicher Gewöhnungseffekt für den Körper ein. Das gilt auch für den Schlafrhythmus. In den letzten vier Tagen stellen Sie sich dann Ihr Rennen vor – träumen Sie bei­spielsweise vom Zieleinlauf oder von Bildern, die Sie immer erleben wollten. Nun beginnt es zu kribbeln – und die Vorfreude wächst!

Wie beginnt die optimale Regeneration nach dem Marathon?

Die Regenerations-Phase startet im besten Fall unmittelbar im Anschluss an den Wettkampf. Auch der Moment nach dem Zielein-lauf, das Umhängen der Finisher-Medaille und die Zielverpflegung gehören somit schon zur Regeneration. Danach gilt es, den „Open-Window-Effekt“ zu minimieren und Erkältungen keine Chance zu geben: Warme und angemessene Kleidung schützt vor dem Ausküh­len. Das gilt auch an heißen Sommertagen! Schon eine ungünstige Position in Zugluft kann ausreichend sein, um sich zu verkühlen. Ab jetzt beginnt die individuelle Regeneration, ganz egal ob aktive oder passive Regeneration. Persönliche Vorlieben stehen an erster Stelle, aber die können nach jedem Rennen anders sein. Mal ist es ein alkoholfreies Weizen und mal ein Auslaufen mit anschließendem Duschen und einem kurzen Mittagsschlaf im Hotel.

Ernährung: Was esse ich am besten?

Nach dem Einsetzen der ersten Erholung am Nachmittag darf ein vollwertiges und ausgewogenes Essen nicht fehlen. Aber auch hier gilt – regenerieren Sie individuell. Je ausgewogener die Ernährung, desto besser die Verstoffwechselung und die Regeneration. Der Körper hat in dieser Phase noch genug mit den vorangegangenen Belastungen aus dem Wettkampf zu tun. Alkohol und ungesundes Essen sollten unmittelbar nach dem Lauf nicht auf dem Ernährungsplan stehen.

Der ultimative Tipp für Muskulatur und Psyche

Hat man ein Training verpasst oder in der Phase nach dem Wett­kampf einfach mal keine Lust auf Laufen, sollte man das akzeptieren und dabei belassen. Genießen Sie den Moment, seien Sie stolz auf das Erreichte und setzen Sie die Regeneration nach Ihren individuellen Bedürfnissen fort. Ähnlich sollte es übrigens auch in der Wettkampfvorbereitung sein: Wenn Sie einmal ein Training aus den unterschiedlichsten Gründen verpasst haben, dann versuchen Sie nicht, es krampfhaft nachzuholen.

Swirls of cooked spaghetti with fork. Spaghetti heart shape.

Basta mit Pasta?

Weniger Kohlenhydrate, mehr Leistung?

Athleten sollten ihre Glykogenspeicher in Muskulatur und Leber erweitern, um Höchstleistung erbringen zu können, lautet ein Credo in der Sporternährung. Deshalb kommen bei vielen Sportlern immer ausreichend Kohlenhydrate auf den Tisch. Zu viele? Kohlenhydrate sind bei intensiven Belastungen die bevorzugte Energiequelle des Körpers. Im Gegensatz zu Fetten lassen sich Kohlenhydrate schneller verstoffwechseln und benötigen dabei weniger Sauerstoff. Aber ist das wirklich die beste Ernährungs-Strategie für Sportler? Diese Frage ist nicht ganz unberechtigt, denn einige jüngere Studien kommen zu dem Ergebnis, dass ein Training mit leeren Muskelglykogenspeichern zu größeren enzymatischen Veränderungen führt.

Aufgrund des Kohlenhydratmangels in der Muskulatur ist der Körper gezwungen, auf Fett als Energiequelle auszuweichen. Dadurch bildet er mehr fettstoffwechselrelevante Enzyme. Daraus leiten einige Sportwissenschaftler die Empfehlung ab, besonders in der Vorbereitungszeit einige intensive Trainingseinheiten mit geleerten Glykogenspeichern zu absolvieren. Besonders geeignet dafür scheint das so genannte High-Intensity Intervall Training (HIIT), unterstützt durch eine kohlenhydratarme Ernährung (Low Carb). In der allgemeinen Vorbereitungszeit kommt es zu einer Optimierung des Fettstoffwechsels. So lernt der Körper, auch bei hohen Belastungen einen größeren Anteil der Energieversorgung über Fette zu decken.

Gleichzeitig empfehlen die Forscher, den Kohlenhydratanteil in der Ernährung zu Beginn der Wettkampfphase wieder anzuheben, um die Kohlenhydratspeicher zu erweitern, sodass ausreichend schnell verfügbarer Treibstoff für Höchstleistungen zur Verfügung steht. Genau wie beim Training kann man auch in der Sporternährung von einer Periodisierung sprechen: Die Ernährung wird dem entsprechenden Trainingsziel angepasst; in der Grundlagenphase heißt das Ziel „Optimierung des Fettstoffwechsels“ und in der Wettkampfphase „Maximierung der Glykogenspeicher“.

Quelle: (Journal of Applied Physiology, 2008), Bild: iStock