Category : Ausrüstung

Ohne Titel_klein

Optimiert für die Straße – Salomon Obtivibe Dämpfung

Wer sich mit möglichst viel Komfort auf der Straße laufend bewegen möchte, dem sei eine gute Dämpfung empfohlen. Der französische Hersteller Salomon setzt in diesem Jahr neue Akzente und bringt seine neuartige Optivibe Dämpfung unter des Läufers Füße.

Salomon setzt somit die Erfolgsserie seiner Straßenlaufschuhe fort und kommt mit drei weiterentwickelten SONIC-Modellen auf den Markt: SONIC 3 Accelerate, SONIC 3 Balance und SONIC 3 Confidence. Die neuen SONIC-Modelle sind auf unterschiedliche Lauftypen abgestimmt. Alle Modelle sind mit der neuen OPTIVIBE-Technologie von Salomon ausgestattet. Diese ermöglicht es den Läufern, energiesparender und somit länger zu laufen. OPTIVIBE ist eine einzigartige Kombination von Schaumstoffen, die Dämpfungs- und Antriebseigenschaften miteinander kombiniert.

Ermüdungsinduzierende Vibrationen beim Aufkommen auf dem Boden werden reduziert, ohne dabei die Gesamtleistung zu beeinträchtigen. Eine schnelle, effiziente Übertragung der Vorwärtsbewegung vom Aufsetzen bis zum Abstoß gewährleistet die Geometric DecouplingTM Achse.

 

Und so sehen die neuen Modelle aus:

[caption id="attachment_3379" align="alignleft" width="300"] SONIC 3 CONFIDENCE Der Sonic 3 Confidence ist ein strukturierter Trainingsschuh, für den Fall, dass etwas mehr Stabilität benötigt wird. Sprengung: 10mm, Sohlenhöhe: 30/20mm VK-Preis: 139,95 €[/caption] [caption id="attachment_3377" align="alignleft" width="300"] SONIC 3 ACCELERATE Mit nur 223 Gramm ist der Sonic 3 Accelerate ein leichter Trainingsschuh. Sprengung: 6mm, Sohlenhöhe: 24/18mm VK-Preis: 139,95 €[/caption] [caption id="attachment_3378" align="alignleft" width="300"]Sonic 3 Balance SONIC 3 BALANCE Der leichte Sonic 3 Balance ist ein fortschrittlicher Trainingsschuh für Allround-Performance. Sprengung: 8mm, Sohlenhöhe: 28/20mm VK-Preis: 139,95 €[/caption]

 

 

 

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Sense Ride 3 – Traillaufen auf die komfortable Art

Du bist Straßenläufer und möchtest auch einmal Traillaufen ausprobieren? Dazu braucht’s nicht viel. Laufklamotten hast du schon, nun kommt es vor allem auf das Schuhwerk an. Mehr Grip und natürlich auch ein guter Halt im Schuh sind wichtig, um das Abenteuer vor der Haustür beginnen zu lassen. Klingt einfach, ist es auch.

Von der Straße sind wir Läufer Dämpfung in der Mittelsohle gewohnt. Nun, darauf musst du auch auf den Off-Road-Laufstrecken nicht verzichten. Ein Schuh wie der Salomon Sense Ride 3 basiert auf den Standards eines Straßenlaufschuhs. Das bedeutet, er bietet entsprechende Dämpfung und Komfort. Der eben angesprochene Grip ist selbstverständlich auch an Bord, Contagrip nennt sich die Sohlen-Antirutsch-Gummimischung. Selbstredend wird die Ausstattung durch ein hochatmungsaktives Mesh-Obermaterial und Geröllschutz an den wichtigen Stellen abgerundet. Farblich könnt ihr euch bei einer Kaufentscheidung ebenfalls austoben.

Den Sense Ride 3 gibt es für Herren in fünf Farbwegen: Schwarz, Blau, Grau-Orange, Weiß (ja, weiß!), Balsam Grün/Gelb

Und für Damen in vier Farben: White, Navy, Meadowbrook (Hellgrün) und Quail (Dunkelrosé)

Und so sieht das schicke „Teil“ aus:

[caption id="attachment_3330" align="alignleft" width="300"] SENSE RIDE 3
Herren-Modell[/caption]

 

 

 

 

 

 

 

[caption id="attachment_3331" align="alignleft" width="300"] SENSE RIDE 3 W Damen-Modell[/caption]

 

 

 

 

 

 

Hard-Facts:

SALOMON
Sense Ride 3
Preis: 129, 95 Euro
Gewicht: 280 g (Männermodell)

Highlights
• Optivibe-Zwischensohle – bringt den Komfort
• Contagrip Vollgummi-Außensohle – sorgt für guten Stand im Gelände
• Quick-Lace – Schnürsystem

Bestellen könnt ihr den Schuh hier:

Herrenschuh

Damenschuh

Viel Spaß beim Laufen!

[caption id="attachment_3332" align="aligncenter" width="1024"] @Salomon[/caption]

 

 

 

 

 

Licht

„Licht bringt Freiheit“

Läufe in der Dunkelheit können neue Aspekte ins Training bringen. Mit dem richtigen Equipment bringt es jede Menge Laufspaß, erklärt Laufexperte Jan Fitschen.

Jan, die Sommerzeit ist leider vorbei. Für viele Menschen bedeutet das, im Dunklen ihre Trainingsrunden absolvieren zu müssen. Welche besonderen Aspekte bringt die dunkle Jahreszeit, aus deiner Sicht, für Läufer mit sich? (schmunzelt)

Nun, ganz ehrlich, im Sommer ist es schöner zu laufen. Es ist wärmer und angenehmer. Im Sommer fällt es uns leichter uns zu bewegen, das Rausgehen im Winter bedarf oft einer gewissen Überredungskunst sich selbst gegenüber. Aber gerade im Winter ist es wichtig, dabeizubleiben. Wie heißt es so schön: Im Winter werden die Champions geboren. Ganz klar, hier werden die Grundlagen für die kommende Laufsaison gelegt.

Gerade für Frauen bringt das Training in den Abendstunden oft ein ungutes Gefühl mit sich. Hast du Tipps, die du weitergeben kannst?

Ich würde empfehlen, sich mit Freunden zu verabreden oder sich einer Laufgruppe anzuschließen. Das macht ja ohnehin mehr Spaß, als alleine zu laufen. Zudem schafft das Laufen in der Gruppe mehr Verbindlichkeit. Wenn der andere durch den Regen laufen kann, dann kann ich das auch. Alleine ist die Motivation meist deutlich geringer. Also, gerade im Winter würde ich die Freude in der Gruppe zu laufen, vorziehen. Und sicherer ist es auch.

Die Verkehrssicherheit spielt ja gerade in den Wintermonaten eine große Rolle. Viele Läufer entscheiden sich für reflektierende Laufkleidung. Unbeliebter erscheinen Stirnlampen, meist aus stylischen Gründen. Wie sind deine Erfahrungen? (lacht)

Die meisten Läufer wären überrascht, wie leicht Stirnlampen in der Zwischenzeit geworden sind. Ich würde sagen, vor zehn bis 15 Jahren war das nicht immer so einfach, mit Lampe zu laufen. Zu schwer und unbequem waren die Dinger. Nun, mit der neuen LEDTechnologie sind die Lampen leichter und halten auch deutlich länger. Zudem sitzen sie gut, das Komfortproblem fällt also weg. Auch was die Leuchtkraft betrifft, ist der Unterschied zu damals immens. Von daher würde ich sagen, sollte jeder, der regelmäßig laufen geht, so eine Lampe zu Hause haben. Es ist einfach schöner, wenn man seine Schritte deutlicher sieht und man seine Trainingsstrecke nicht danach aussuchen muss, wo Straßenlaternen stehen. Zumal dann ja auch wieder mehr Verkehr auf diesen Strecken herrschen würde. Mit den Stirnlampen bekommt man, neben einer besseren Sicht, auch ein Stück mehr Freiheit geschenkt, man wird unabhängiger. Es macht natürlich durchaus Sinn, sich das entsprechende Modell für die Gegend auszusuchen, in der überwiegend gelaufen wird.

Welches Modell empfiehlt sich denn für welche Strecken?

Wer viel in der Stadt oder im Park läuft, auf Wegen, die gut ausgebaut sind – der braucht kein stark leuchtendes Modell. Dort reicht sicherlich ein leichtes Modell mit einem gleichmäßigen Lichtkegel. Wenn ich jedoch auch mal im stockdusteren Wald unterwegs bin, dann sollte ein Modell mit mehr Power ausgewählt werden. Auch diese Modelle sind im Übrigen erheblich leichter geworden. Für Läufe in der Gruppe gibt es wiederum andere Maßstäbe in Bezug auf die Lampenwahl – und vor allem deren Anbringung am Körper. Wird die Lampe am Kopf getragen, werden die Mitlaufenden bei einer Unterhaltung oft geblendet. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, in solchen Fällen die Lampen vor die Brust zu schnallen. Es gibt im übrigen auch Modelle, bei denen beides möglich ist – einmal Kopf, einmal Brust. Diese Modelle halten dafür einen extra Umschnallgurt bereit. Darüber, nicht geblendet zu werden, freuen sich beim Laufen in der Stadt übrigens auch die Radfahrer.

Ich persönlich mag ja das Laufen im Dunkeln, übrigens auch im Sommer. Kannst du dem auch etwas abgewinnen?

Ich persönlich empfinde das Laufen dann ein bisschen abenteuerlicher. So möchte ich das mal beschreiben. Auch die Umgebung wird anders wahrgenommen. Ich selbst habe ein paar Laufstrecken direkt bei mir vor der Haustür, die kenne ich in und auswendig. Wenn du im Dunklen beispielsweise das leuchtende Augenpaar einer Katze siehst oder eines anderen Tieres, das hat schon was besonderes. Interessant finde ich aber auch einen anderen Punkt. Ich verschätze mich bei Dunkelheit regelmäßig in Bezug auf meine Laufgeschwindigkeit. Ich habe immer das Gefühl, viel schneller unterwegs zu sein, als dies dann tatsächlich der Fall ist.

Och, das Gefühl schneller zu sein, als man eigentlich ist, kann man ja auch mal mitnehmen … (lacht)

Genau. Bei mir sind das auf den Kilometer übrigens bis zu zehn Sekunden, die ich gefühlt daneben liege. Das ist ja einiges.

unser experte

jan fitschen Alter: 42 Wohnort: Mettmann Sportliche Erfolge: Europameister 10.000 m (2006), mehrfacher Deutscher Meister (1999-2013) Beruf: Speaker, Coach, Buchautor

internationales sos-lichtsignal

3 x kurz 3 x lang 3 x kurz
nach kurzer Pause wiederholen

Quelle: Led Lenser

Trailrunning

Grip & Hightech fürs Gelände

In den Sommermonaten locken die Trails. Ob in den Bergen oder im Tal, das Abenteuer wartet überall. aktivLaufen gibt einen Überblick über die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für den Trail und legt dabei den Fokus auf das wichtigste Tool für die Offroadpiste: die Schuhe.

Augen und Ohren auf! Trailschuhe sehen nicht nur anders aus, sie klingen sogar anders. Wer mit einem Trailschuh über Asphalt läuft, hört es: Klack, klack, klack – die Hartgumminoppen des Profils erklingen, erinnern entfernt an einen Fußballer, der durch die Katakomben zum Spielfeld läuft. Die Geräuschkulisse dauert aber nur so lange, bis man auf natürlichen, nicht menschengemachten Boden trifft. Dann wird es nämlich leise, und man schleicht beinahe über die Trails, die Sohle verbindet sich mit dem Boden, spielt ihre Stärken aus und ist voll in ihrem Element – im wahrsten Sinne des Wortes.

Gutes Schuhwerk ist das A und O auf dem Trail

Die Auswahl an guten Trailschuhen ist in den letzten Jahren rasant gewachsen, auch qualitativ. Viele Hersteller haben eine breite Palette an schnellen, robusten und komfortablen Trailschuhen im Sortiment. Doch wo unterscheiden sich die Modelle? Und besonders wichtig: Wie finde ich den Schuh, der zu mir passt? Zunächst sollte man sich im Klaren darüber sein, wo man die Trails unsicher machen möchte. Es ist schon ein entscheidender Unterscheid, ob ich in flacherem Gelände oder im Gebirge unterwegs bin. Für all diese Untergründe oder auch Distanzen gibt es wichtige Eigenschaften, die Sie bei der Auswahl des Trailschuhs beachten sollten.

Aussensohlen sorgen für Grip

Ein wichtiges Element, das den Trailschuh entscheidend prägt, ist die Außensohle, die für genügend Grip auf den Trails sorgt. Variationen gibt es viele: angefangen bei Sohlen, die einen angenehm über Asphaltpassagen laufen lassen, sogenannte Door-to-Trail-Außensohlen, bis hin zu aggressiveren Profilen, die einen sicher durch Schlamm bringen oder im alpinen Gelände Halt bieten. Ob in Eigenentwicklung oder in Kooperation mit Gummiherstellern: Besonders hier wird die rasche Entwicklung deutlich, die durch die Hersteller vorangetrieben wird. In puncto Griffigkeit stechen vor allem Außensohlen von Vibram ins Auge. Diese haben sich bewährt, leisten auf nassen Untergründen und Felsen einen exzellenten Job.

Ungewollte Rutschpartie

Auch Modelle von Adidas in Kooperation mit Continental können da mithalten. Ebenfalls jahrelange Entwicklungserfahrung besitzt Salomon mit der hauseigenen Contagrip-Außensohle. Für Trailläufer, die auch im Winter eine Einheit einbauen möchten, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Modelle von Icebug. Diese besitzen integrierte Spikes in der Außensohle. Damit sollte sich eine ungewollte Rutschpartie vermeiden lassen.

Was erwartet uns in der Zukunft?

Zunächst muss ein Blick auf die aktuellen Modelle geworfen werden. Glücklicherweise kann auf ein breites und technisch sehr ausgereiftes Sortiment zurückgegriffen werden. Für jeden Läufertyp ist etwas dabei, ob für den geliebten Hometrail oder fürs anspruchsvollere Laufen durch die Berge. Interessant bleibt zu beobachten, wie sich immer mehr neue Technologien aus anderen Outdoor-Bereichen bei Trailschuhen wiederfinden. In unserer Marktübersicht finden Sie nun eine gute Auswahl an aktuellen Trailschuhen. Zudem geben wir Ihnen einen Überblick über das wichtigste Zusatz-Equipment.

Essentials zum Traillaufen

Im Unterschied zum Laufen auf der Straße benötigt ein Trailläufer anderes, je nach Geländeart auch umfassenderes Equipment. Der Unterschied zum Straßenschuh ist beim ersten Blick unter den Schuh direkt zu erkennen: Die Außensohle ist profilierter, Stollen in unterschiedlichster Ausprägung zieren den Schuh. Im alpinen Gelände empfehlen sich der Einsatz von Stöcken und ein Rucksack für zusätzliche Kleidung.

• Gute Trailschuhe sind das A und O eines Trailrunners. Hier sollten Passform und Grip stimmen.

• Bei der Kleidung an mögliche Wetterumschwünge denken. Leichten Windbreaker einpacken.

• Wer sich länger als eine Stunde in der freien Wildbahn bewegt, für den eignet sich ein Trinksystem.

• Energieriegel und Gels halten den Kohlehydrathaushalt oben. Zusätzlich einen Salzstick einstecken.

• Oft unterschätzt: Sonnenhut oder Cap. Die Kopfhaut wird’s danken, kühlen tut es auch.

• Sonnenbrille, Sonnencreme, Licht und ein Erste-Hilfe- Set gehören zum Standardgepäck eines Trailrunners.

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Schneller, stärker, fitter – EMS mit ANTELOPE sorgt für mehr Effektivität beim Training

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Du bist auf der Suche nach Möglichkeiten, Dein Lauf-Training noch intensiver zu gestalten? Du willst die Zeit, die Dir zum Laufen bleibt, noch effizienter nutzen? Genau da setzt das mobile EMS*-Training von ANTELOPE an. 

Durch Nutzung von EMS-Equipment beim Training, egal ob beim Ausdauer- oder Kraftsport, wird die Skelettmuskulatur durch Reizstrom im niederfrequentierten Bereich stimuliert. Was genau bringt Dir das beim Training? Du steigerst nicht nur die Effektivität jeder Einheit, weil durch die Impulse die Muskeln stimuliert werden, sondern kannst auch Deine Regenerationszeit verkürzen. Kurz gesagt: Mehr Effektivität in der gleichen Trainingszeit plus kürzere und erholsamere Regenerationszeiten – was will man mehr?

Der ehemalige Weltklassesportler und bekannte Fitnesstrainer Bernd Eckenbach ist einer der vielen prominenten Nutzern von EMS und hat die Trainingsunterstützung unter anderem zur Vorbereitung von einem Marathon und einem Triathlon genutzt. Da EMS häufig vorrangig mit gezieltem Muskelaufbau im Kraftsport verbunden wird und eher weniger mit dem Ausdauersport, steht er gerne Rede und Antwort, warum EMS auch beim Ausdauertraining helfen kann. Auch im Ausdauersport habe man, so Eckenbach, inzwischen erkannt, dass es ohne Muskeln nicht geht. Aber Muskeln seien nicht gleich Muskeln. „Ein Ausdauersportler benötigt mehr „rote Muskelfasern“, da diese mehr Sauerstoff transportieren können als die „weißen Muskelfasern“. Mit leichteren Gewichten und mehr Wiederholungen bekomme ich einen effizienten und austrainierten Muskel, der mich in meiner Ausdauer unterstützt und dabei die Gelenke entlastet.“ Um genau diesen Effekt erzielen zu können, nutzt Eckenbach – wie zunehmend viele andere Läufer – EMS-Unterstützung. EMS kommt ursprünglich aus dem Reha-Bereich, wo Elektroden zur Muskelstimulation eingesetzt wurden, um Verletzungen zu heilen und Muskelschwund vorzubeugen. Eckenbach hebt diesen positiven Nebeneffekt ganz besonders hervor: „Wer schneller regeneriert, kann früher mit dem nächsten Training beginnen. Das unterschätzen Sportler oft.“

Vor allem das mobile EMS-Training ist für Laufsportler gut geeignet. Im Gegensatz zum stationären Training, was meist in speziellen EMS-Fitnessstudios stattfindet, kann das mobile Training überall da gemacht werden, wo Du eben gerne trainierst und in einzelne Laufeinheiten integriert werden. Der EMS-Anzug von ANTELOPE stimuliert bis zu 8 Muskelgruppen gleichzeitig und besteht aus einem SHIRT und einer SHORT. Die Intensität des Trainings kann dabei über eine App reguliert und laufend angepasst werden. Neben einer Integration ins Laufen eignet sich der EMS-Anzug von ANTELOPE auch für kurze effektive Krafteinheiten. Der Massagemodus sorgt dafür, dass Erholungsphasen verkürzt werden können, so dass Du schon nach kurzer Zeit wieder voll durchstarten kannst. Und das Beste zum Schluss: EMS macht Deinen Rücken fit und stark und das während des Lauftrainings!

 

 

 

 

 

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Saucony – Heritage als Trend

Seit 120 Jahren produziert der amerikanische Laufschuhhersteller Saucony Schuhe. Mit der neuen Originals-Kollektion werden die Erfolgsmodelle aus den 90er Jahren wieder zu angesagten Styles. Zeit für eine Reise durch die Erfolgsgeschichte des Traditionsunternehmens und einen Ausblick auf die Modelle für den Herbst/Winter 2019.

Die Ursprünge von Saucony reichen weit zurück. Im Jahre 1898, zwei Jahre nach dem ersten olympischen Marathon und ein Jahr nach dem ersten Boston Marathon, wurde vor 120 Jahren am Saucon River in Kutztown im US-Bundesstaat Pennsylvania SAUCONY gegründet. „Schnell fließender Fluss“ lautet die Übersetzung des Namens „Saucon“, den die Ureinwohner jenem Fluss gegeben hatten, an dessen Ufer SAUCONY von vier Geschäftsleuten gegründet wurde: William Donnoyer, Thomas Levan, Walter Snyder und Benjamin Reider. Genau an diesem Fluss wurde 1906 die erste Saucony-Schuhfabrik erbaut, die zuerst Kinderschuhe produzierte. Bereits vier Jahre später verlassen rund 800 Paar Schuhe täglich die Fabrik.

Kongeniale Partnerschaft

Im selben Jahr gründete der russische Immigrant Abraham Hyde das Unternehmen „A.R. Hyde & Sons“, und produzierte Slippers und später verschiedene Sportschuhe. 1963 stellte Hyde die Stiefel her, die von Neil Armstrong bei seinem Spaziergang auf dem Mond getragen wurden. 1968 beginnt Saucony die ersten Laufschuhe zu produzieren.

Zur selben Zeit schliessen sich die beiden Firmen, „Saucony Shoe Manufacturing Company“ und „A.R. Hyde & Sons“, zusammen und produzieren weiter Laufschuhe, welche 1977 von einem US-Magazin die Auszeichnung „Best Quality Award“ erhielten. Diese Auszeichnung macht Saucony in der Läuferszene berühmt. Drei Jahre später präsentiert Saucony den „Trainer 80“ – den ersten rutschfesten Laufschuh auf dem Markt.

Siegbringende Technologie

[caption id="attachment_2520" align="alignright" width="204"] Rod Dixon 1983 beim New York-Marathon[/caption]

Seitdem revolutioniert Saucony den Laufschuhmarkt mit immer neuen Technologien. Einen der spannendsten Siege in der Geschichte des Marathons gelingt dem Neuseeländer Rod Dixon 1983 beim New York-Marathon mit einem Saucony-Laufschuh. Nur 400 Meter vor dem Ziel holt er den Führenden ein und stellt einen neuen Streckenrekord auf. Zusammen mit Dixon wird anschließend der Wettkampfschuh DXN Trainer entwickelt.

1981 präsentiert Saucony mit dem Jazz, den technisch besten Laufschuh seiner Zeit. Begründet durch Saucony’s legendäre „Trianguläre-Außensohle“ und optimaler Passform. Der Jazz wird später zum beliebtesten Schuh in der Geschichte von Saucony und zum Herzstück der Saucony Originals Kollektion.

Altbewährtes neu aufpoliert

[caption id="attachment_2514" align="alignleft" width="300"] Andreas Niedrig präsentiert den neuen Ride ISO²[/caption]

Zurück in die Vergangenheit – Saucony bringt den GRID AYA von 1994 in der Originals Kollektion neu raus. Mit dem innovativen Schnürsystem für die schnellen Wechsel beim Triathlon war der GRID AYA einer der angesagtesten Laufschuhe für Triathleten in den 90er-Jahren. 1994 gewinnt Greg Welch den IRONMAN HAWAII mit eben diesem Schuh – dem Grid AYA.

Auch Andreas Niedrig trägt in den 90er-Jahren bereits den Grid AYA bei seinen Rennen. Aktuell ist Andreas in der neuen Markenkampagne von Saucony zu sehen. Heute läuft er den Ride ISO² – dem aktuellsten Modell von Saucony.

Komfortgigant Ride ISO²

Grenzenloser Komfort vom ersten bis zum letzten Schritt, das verspricht das neueste Modell von Saucony. Der neue Ride ISO² ermöglicht ein noch dynamischeres Laufgefühl, eine ideale Dämpfung für lange Strecken und beste Reaktionsfähigkeit für schnelle Einheiten. Saucony präsentiert vier Farben für jeweils Damen und Herren und setzt damit ein deutliches Zeichen für den Ride ISO².

Passend zur Jahreszeit sind die Farben der Damenkollektion von der Farbvielfalt eines Sonnenuntergangs im Spätsommer inspiriert. Die Herrenkollektion hingegen zeigt sich von starken hellen Farben bis zu etwas dunkleren Tönen, die den Verlauf des Sommers bis zum Herbst repräsentieren soll. Der zweite Farbweg hingegen ist insgesamt etwas ruhiger gehalten und zeigt sich bei Damen und Herren in sanften Grautönen. Exklusiv beim Ride ISO² bietet Saucony auch ein schwarzes Modell an: für Damen mit goldfarbenen und für Herren mit blauen Elementen. 

 

 

©Saucony_RideISO2c

Ride ISO²: Vielfältige Dynamik

Der Ride gehört zu den beliebtesten Laufschuhen der Marke Saucony. Ein Blick unter die Haube zeigt: Mit dem neuen Update Ride ISO² wurden entscheidende Details des Laufschuhs verbessert.

Text: Ralf Kerkeling

Wäre der Saucony Ride ISO² in der normalen Numerologie weitergelaufen, dann würde er jetzt auf den Namen Ride 12 hören. Mit dem Update im letzten Sommer und dem neuen Isofit-Obermaterial, wurde ein neuer Name fällig, quasi die neue Nummer eins. Nun also die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte. Beim Ride handelt es sich um den beliebtesten Schuh in der Historie des US-Herstellers. Das Update des Jahres 2019 setzt das fort, was im letzten Jahr begonnen wurde. Details wurden verbessert, um dem Schuh eine noch bessere Performance zu ermöglichen. So wurde das Isofit-System mit 3D-Print Elementen verstärkt, um dem Fuß einen noch besseren Halt zu ermöglichen. Auch die Zehenbox wurde mit einem edlen Material verbessert: Jacquard Knit, bekannt für seine Strapazierfähigkeit, schützt nun diesen sensiblen Bereich.

Komfort plus Dynamik

Wie sieht es mit der Dämpfung aus? Hier wurde Kombination aus der leistungsfähigen PWR-Foam-Zwischensohle und der Everun-Topsole verbaut. Beides sorgt für eine sehr dynamische Dämpfung. Überhaupt steht das Thema Dynamik beim neuen Ride-Laufschuh im Vordergrund. Um zusätzlichen Komfort zu gewähren, wurde die Mittelsohle um einen Millimeter erhöht. Die Außensohle wurde um einen Millimeter reduziert. Dies macht den Schuh deutlich dynamischer. Neben den Top-Technologien Everun und Isofit, ist der Ride ISO² mit der neuen Formfit-Technologie ausgestattet. Durch minimale Anpassungen in der Zwischensohle, ermöglicht Formfit ein natürlicheres und anpassungsfähigeres Tragegefühl. Dadurch wird eine Vielfalt an Fußformen und Belastungsmustern unterstützt, für eine noch angenehmere Passform gesorgt.

Zu guter Letzt bleibt noch ein Blick auf die Außensohle, die wichtigste Schnittstelle zwischen Boden und Läufer. Die XT 900 Tri-Flex-Außensohle hat nunmehr eine neue, sinnvolle Ergänzung erhalten: Crystal Rubber sorgt im Vorfußbereich für Standfestigkeit bei den Trainingsläufen, ohne dass der Schuh dabei an Flexibilität einbüßt.

Laufgefühl

Der Ride überzeugt mit einem direkten und zugleich dynamischen Laufgefühl. Mit kleinen Änderungen schafft Saucony es, den neuen Ride ISO² noch besser zu machen. Ein griffiger Trainingsschuh mit ausgeprägten Komforteigenschaften.

Fakten zum Ride ISO²

Der Ride ISO² wird ab Mai 2019 im Handel erhältlich sein. Nachfolgend haben wir die Highlights des Schuhs aufbereitet:

  • 8mm Sprengung (27mm Ferse/ 19mm Vorfuß)
  • EVERUN Topsole
  • PWRFOAM- Zwischensohle mit FORMFIT
  • ISOFIT-System für dynamische Passform
  • Engineered-Mesh-Obermaterial verstärkt durch Jaquard Knit in der Zehenbox
  • Verstärkte Fersenkappe durch gewebtes Obermaterial
  • TRI-FLEX-Außensohle – XT 900 und Crystal-Rubber im Vorfuß

 

Farbwege: Teal / Black; Citron / Teal; Black / Blue (M), Purple; Peach; Black / Gold (W)

Metal Quake (M); Ice Quake (W)

Größen: Herren US 7-13, 14, 15; Damen US 5-12

Gewicht: Herren 278g (US 9); Damen 249g (US 8)

Preis: 140,00 Euro

 

 

Christoffer Sjostrom

Die nächste Generation des legendären Salomon Trailrunningschuhs – Speedcross 5

Der Speedcross 5 gehört zu den legendärsten Trailschuhen. Zahlreiche Trailläufer dieses Planeten schwören seit Jahren auf Grip und Passform des Profilschuhs. Kann ein solcher Schuh noch besser gemacht werden? Ja, dachten sich die Designer von Salomon und überarbeiteten das Konzept dieses Schuhs grundsätzlich. Herausgekommen ist ein runderneuerter Trail-Laufschuh mit spannenden Details.

Eckdaten des neuen Speedcross 5:

GRIP
Die Sohle des Speedcross 5 verfügt über breiter ausgelegte Stollen mit größeren Zwischenräumen und eine überarbeitete Geometrie, welche bei allen Oberflächenbedingungen einen besseren Halt beim Abstoßen und Bremsen bietet.

PASSFORM
Beim Speedcross 5 kommt ein komplett verschweißtes Obermaterial mit abgetrennter Sensifit™-Konstruktion zum Einsatz. So kann der Schuh der Fußbewegung besser folgen und hohen Tragekomfort gewährleisten.

STABILITÄT
Der Fersenbereich des Speedcross 5 passt sich deinem Fuß optimal an, um ein sicheres Auftreten und Stabilität zu gewährleisten.

Hier könnt ihr denn Schuh direkt bestellen.


Trailrunning-Abenteuer in Uganda zu gewinnen

Du möchtest eine einzigartige, exotische Reise erleben und dabei neue Trails entdecken, die dir ein Leben lang in Erinnerung bleiben werden? Dann nimm jetzt teil und lass dich von Salomon und Tourism Uganda auf ein einmaliges Trail Abenteuer im Gesamtwert von 5.000€ schicken. Einfach die untenstehende Registrierung ausfüllen, absenden und mit ein wenig Glück sicherst du dir 9 aufregende Tage in Uganda für zwei Personen plus den neuen SPEEDCROSS 5!

 

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Innovative Laufschuhe

LAUFSCHUHE – HIGHTECH FÜR DIE FÜSSE

In jedem Jahr kommen neue Laufschuhe auf den Markt. Sie sind das A und O für des Läufers Füße. Die Modelle werden leichter, höher und stabiler– die Auswahl ist schier unendlich groß. Doch was in aller Regel bleibt, ist der Grundaufbau eines Schuhs. Wie sieht es also „unter der Haube“ aus?

aktivLaufen erklärt die grundlegendsten Technikkonzepte. Ein moderner Laufschuh muss viele Ansprüche erfüllen. Er muss funktional und bequem sein, Fehlhaltungen kompensieren, festen Halt geben und die Landung abdämpfen. Damit ein Schuh alle Ansprüche erfüllen kann, muss in ihm jede Menge Know-how verbaut werden. Auch wenn es unzählige Modelle für verschiedene Läufer, Untergründe und Einsatzgebiete gibt, ist der grundlegende Aufbau der Schuhe immer gleich.

DAS MATERIAL

Zunächst fällt einem das Obermaterial oder auch der Schaft des Laufschuhs ins Auge. In den letzten Jahren hat sich hier in modischer Hinsicht einiges getan, und Laufschuhe werden auch von vielen als normale Straßenschuhe getragen. Allerdings sieht das Obermaterial nicht nur gut aus, es erfüllt auch verschiedene Funktionen. Zum einen gibt es dem Fuß festen Halt, es führt ihn und schützt ihn vor dem Umknicken. Zudem ist das synthetische Material bei den aktuellen Modellen atmungsaktiv und wasserabweisend. Die Zehenbox ist meist von einem festeren Material umgeben, damit der vordere Bereich des Fußes besser geschützt ist. Auch an der Zunge ist häufig festeres Material angebracht, damit die Schnürung keine Druckstellen verursacht. Je nach Modell findet man an anderen wichtigen Punkten noch Verstärkungen, die dem Fuß an entscheidenden Stellen zusätzlichen Halt und Führung geben sollen.

Der sogenannte Knöchelkragen ist extra gepolstert, um Reibung zu verhindern, und damit die Ferse nicht aus dem Schuh schlüpft. Einige Trailrunningschuhe haben am Knöchelkragen eine zusätzliche Membran, die höher hinauf reicht als bei normalen Laufschuhen, damit kein Schmutz in den Schuh gelangen kann. Hinten im Schuh ist eine zusätzliche Fersenschale verbaut, die sowohl bei der Passform als auch bei der Fußführung eine entscheidende Rolle spielt. Die Schale selbst besteht meistens aus stabilerem Material wie PVC oder Nylon, umschließt die Ferse und gibt ihr so einen festen Halt. Eine hochwertige Schale ist oft der Grund, warum bessere Schuhe auch teurer sind. Bei Schuhen, die dem Läufer eine besonders hohe Stabilität geben sollen, sind oft noch zusätzliche schützende und stabilisierende Schalen an der Außenseite des Schuhs angebracht.

DAS HERZ DES SCHUHS

Schlüpft man in den Schuh, tritt man zunächst auf die Einlegesohle. Sie soll die Passform verbessern und den Kontakt zwischen Fuß und Zwischensohle herstellen, ohne dabei zu verrutschen. Dabei schont sie die im Schuh fest verbaute Zwischensohle und kann ausgetauscht werden, wenn sie verschlissen ist. Läufer mit Fehlstellungen im Fuß können die werksseitige Einlegesohle gegen eine orthopädische Einlage austauschen. Bei aktuellen ultraleichten Schuhen wird auf die Einlegesohle weitgehend verzichtet. Die Zwischensohle wird oft auch als Herz des Laufschuhs bezeichnet und besteht aus mehreren Schichten. Die Sohle ist die eigentliche Auflagefläche für den Fuß und bestimmt 64 entscheidend das Abrollverhalten.

Aktuelle Sohlen sind meist aus Ethylenvinylacetat (EVA) geschäumt. Hier sind kleine Luftbläschen eingelassen, um das Gewicht zu verringern. Dadurch bietet die Zwischensohle auch ein gewisses Maß an Dämpfung. EVA kann in verschiedenen Dichtungsgraden geschäumt werden. So bekommen die Schuhe verschiedene Härtegrade. Modelle für schwerere Läufer haben eine stabilere Zwischensohle aus Polyurethan (PU). Im Mittelfußbereich werden unter der Zwischensohle oft Torsionselemente verbaut, damit die natürliche Verdrehungsfähigkeit (Torsion) des Fußes erhalten bleibt. Optional werden bei einigen Modellen auf der Innenseite der Sohle Pronationsstützen aus festerem Material verwendet. Diese sollen verhindern, dass der Fuß beim Abrollen zu weit nach innen knickt. Bei Neutralschuhen verzichtet man auf diese Stützen.

BODENKONTAKT

Je nach Modell sind verschiedene Dämpfungssysteme in der Zwischensohle eingebaut. Diese sollen den Aufprall abmindern, damit die Gelenke nicht zu sehr belastet werden. Gedämpft wird mit Luft, Gel oder Gas, mit Kissen oder zusätzlichen Schichten in der Zwischensohle. Die Systeme sind vor allem in der Ferse, teilweise auch im Vorfußbereich enthalten. Allerdings sind Dämpfungen momentan in der Diskussion, da sie das natürliche Laufverhalten stören können. Zudem lässt die Dämpfung nach einer gewissen Kilometeranzahl nach und der Schuh sollte ausgetauscht werden. Ein gestörtes Dämpfungssystem kann den Fuß aus seiner Balance bringen. Daraus können Fehlhaltungen resultieren, die Beschwerden verursachen.

Für festen Halt ist vor allem die Außensohle verantwortlich. Natürlich schützt sie den Läufer auch vor Steinen, Schmutz und Glasscherben. Je nach Einsatzgebiet unterscheidet sich das Profil enorm. Einfache Trainingsschuhe haben eine wenig profilierte Sohle. Je schwieriger das Gelände und je rutschiger der Untergrund wird, desto mehr Profil muss die Außensohle haben. Sie besteht normalerweise aus Hartgummi und Karbongummi, wobei die Bereiche, auf denen man landet, mit Karbongummi verstärkt sind, um eine schnelle Abnutzung zu verhindern. Je nach Einsatzgebiet haben die Außensohlen sogenannte Flexkerben, die die Flexibilität im Vorfuß verbessern und dem Schuh das vom Entwickler gewünschte Abrollverhalten ermöglichen.

UND WER MACHT’S SAUBER?

Dank moderner Technologie und hochwertigen Materialien ist ein Laufschuh sozusagen zum Formel- 1-Wagen für die Füße geworden. Wie ein Hightech-Auto benötigt auch der Hightech-Treter eine besondere Pflege. Sind die Laufschuhe nach dem Training nass und dreckig, sollten sie natürlich auch geputzt werden. Zum einen bringt man keinen Dreck in die Wohnung, zum anderen leidet das Material und die Form, wenn man die Schuhe schmutzig und nass in die nächste Ecke wirft. Früher konnte man seine Sportschuhe fast bedenkenlos in die Waschmaschine werfen. Davon raten wir heute aber dringend ab.

Zum einen greifen die Tenside im Waschmittel den Kleber an, der die verschiedenen Schichten im Schuh zusammen hält. Zum anderen leidet das Obermaterial auch bei geringen Umdrehungen der Trommel. Wer nicht möchte, dass das Material vor seiner Zeit auseinanderfällt, sollte die Laufschuhe unbedingt von Hand waschen. Wie man die Treter am besten reinigt, hängt natürlich auch davon ab, wie verschmutzt sie sind. In jedem Fall ist es besser, sie direkt zu säubern, bevor der Dreck getrocknet ist. Denn außer Schmutz setzen sich auch Pilze und Bakterien an der Oberfläche des Materials ab, die den Alterungsprozess beschleunigen und deshalb besser schnell entfernt werden sollten. Bevor Sie den groben Dreck abwaschen, sollten Sie Schnürsenkel und Einlegesohle entfernen. Diese sollten separat gewaschen werden.

VORSICHT BEI REINIGUNGSMITTELN

Nun kommen die Schuhe dran. Für die Reinigung reichen lauwarmes Wasser und eine weiche Bürste bzw. ein Schwamm vollkommen aus. Reinigungsmittel schaden dem Kleber und dem Gewebe. Spülen Sie groben Schmutz unter fließendem Wasser ab, helfen Sie hier mit Schwamm und Bürste und weichen, kreisenden Bewegungen nach, wenn sich der Dreck nicht von alleine löst. Reiben Sie auf keinen Fall zu stark, da sonst das Gewebe durchgescheuert und Schmutz hineingedrückt wird. Leichte Verschmutzungen werden mit einem feuchten Tuch entfernt. Anschließend trocknen Sie die Schuhe. Das geht gut mit Zeitungspapier, das in die Schuhe gestopft wird. Eventuell müssen Sie das nasse Zeitungspapier ein- oder zweimal austauschen.

Ein anderer Tipp ist, nicht klumpende Katzenstreu in eine Socke zu geben und diese dann in die Schuhe zu stecken. Die Streu saugt Feuchtigkeit auf und wirkt zudem antibakteriell. Das verhindert die Entstehung von Schweißgeruch. Lassen Sie die Laufschuhe auf jeden Fall von alleine trocknen und helfen Sie nicht nach, indem Sie etwa Ihre Schuhe in die Sonne oder an die Heizung stellen oder Sie mit einem Föhn trocknen. Das geht zwar schneller, aber das Material leidet extrem. Ist der Schuh komplett durchweicht, kann es zwei bis vier Tage dauern, bis er trocken ist. In diesem Fall sollten Sie warten und lieber mit einem anderen Paar laufen gehen. Um Schweißgeruch zu vermeiden, können Sie ein Schuhdeo verwenden. Das vertreibt Bakterien, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind.

LAUFSCHUHE RICHTIG SÄUBERN

1. Einlegesohle und Schnürsenkel entfernen

2. Groben Dreck unter fließendem Wasser abspülen

3. Feinen Schmutz mit Schwamm oder weicher Bürste abwaschen

4. Schuhe zum Trocknen bei Zimmertemperatur aufstellen

5. Mit Zeitungspapier ausstopfen, dieses gegebenenfalls wechseln

6. Warten, bis die Schuhe ganz trocken sind

7. Bei starkem Geruch Schuhdeo verwenden 8. Schuhe anziehen, erneut loslaufen

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Pflichtequipment für Läufer

Jeder Läufer fängt in der Regel gleich an: einmal vom Laufen angetan, wird auf die bereits vorhandenen Sportschuhe zurückgegriffen. Dabei macht man sich keine großen Gedanken, ob der Laufschuh für einen geeignet ist, man möchte einfach nur loslaufen. So habe auch ich mit dem Laufen begonnen. Nach einigen Läufen wurde mir aber schnell bewusst, dass meine billigen Laufschuhe doch nicht die beste Wahl waren. Ich bekam Schmerzen von meinen alten Schuhen und dachte mir, da muss jetzt etwas Ordentliches her. Daraufhin besuchte ich einen Laufsportladen und ließ mich auf meine erste Laufschuhberatung ein. Zunächst war ich überwältigt von dem enormen Angebot und konnte nicht so recht Unterschiede feststellen. Durch die Beratung wurde mir aber schnell bewusst, dass sich Laufschuhe in vielen Eigenschaften unterscheiden und man sich mit dem falschen Laufschuh viele Probleme einhandeln kann, was ich ja bereits selber erfahren musste. Genauso verhält es sich auch mit dem richtigen Equipment für Läufer.

Nachdem ich nun selber einige Jahre im Laufladen gearbeitet habe und etliche Kilometer hinter mir habe, bin ich in der Lage, Equipment für Läufer besser zu vergleichen und Ratschläge zu geben. Es gibt viele Produkte, die das Laufen einfacher gestalten sollen und oft fragt man sich, ob das wirklich benötigt wird. Ähnlich wie beim Laufschuhkauf gibt es für jeden Artikel, sei es ein Laufshirt oder die Laufhose, wichtige Aspekte, die man beim Kauf beachten sollte. Im Vordergrund sollte dabei immer stehen, dass Sie sich in dem Artikel wohl fühlen. Es gibt wahrscheinlich nichts Schlimmeres als ein störendes Textil, welches einem den Spaß am Laufen nimmt. Gerade neues Equipment sollte ja einen extra Motivationsschub für die nächste Laufeinheit verschaffen.

Halten Sie sich auch stets vor Augen, für welchen Einsatzzweck Sie den Artikel benötigen. Es macht wenig Sinn, mit dem coolsten Trailschuh über den Asphalt in der Stadt zu laufen. Eigenschaften wie die Farbe oder Marke sollten bei der Kaufentscheidung in den Hintergrund rücken. Auch der direkte Vergleich im Fachgeschäft gibt einem viel Unterstützung bei der Auswahl. Moderne Laufsportläden besitzen in der Regel die Möglichkeit, das gewünschte Produkt vor Ort zu testen. Seien Sie auch offen gegenüber dem Personal im Fachgeschäft. Im besten Fall hatte der Verkäufer bereits einige Kunden mit denselben Wünschen oder kann Ihnen aus eigener Erfahrung bei der Auswahl helfen. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, sich mit Läufern bei Lauftreffs oder Running Communities über Equipment auszutauschen, was Ihren Horizont bei der Suche erweitert. Gerade beim Herantasten an einen neuen Bereich wie das Trailrunning, ist die Erfahrung von langjährigen Läufern nicht zu unterschätzen.

Angemessene Pflege

Es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen, also scheuen Sie sich auch nicht davor, mal etwas Neues auszuprobieren. Aktuell bringen immer mehr Marken neue aufregende Produkte auf den Markt, sodass für jeden etwas dabei ist. Eine Frage, welche auch oft in Verbindung mit Equipment gestellt wird: Wie lange benötige ich, um mich an meine neue Ausrüstung zu gewöhnen? Um beim Wettkampf keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie Lauftextilien mehrere Male beim Training getragen haben. Greifen Sie beim Wettkampf auf Ihre Lieblingstücke zurück, so bleibt der Fokus auf das Laufen gerichtet. Besonders Ihre Laufuhr sollte Sie am Tag X nicht ausbremsen, daher sollten Sie überprüfen, welche Einstellungen und Anzeige beim Wettkampf optimal für Sie ist.

Um lange Freude an ihrer Ausrüstung zu haben, gehört eine angemessene Pflege dazu. Laufschuhe gehören nicht in die Waschmaschine, da Waschmittel die funktionellen Fasern zerstört und sich geklebte Stellen lösen können. Reinigen Sie die Schuhe unter fließendem Wasser und lassen Sie die Schuhe bei Zimmertemperatur trocknen. Für Lauftextilien empfiehlt sich spezielles Waschmittel, was die Membranfunktion schützt sowie Gerüche neutralisiert. Wasserfeste Laufjacken mit speziellen Materialen sollten nicht nach jedem Lauf in der Waschmaschine landen. Besser ist es, diese auszulüften, sodass die Lebensdauer der Membran erhalten bleibt. Behalten Sie bei allen Ratschlägen jedoch stets im Hinterkopf, dass jeder Läufer anders ist und man auf seine eigenen Bedürfnisse und Erfahrungen vertrauen sollte!

Laufschuh

Der Laufschuh ist und bleibt das wichtigste Equipment. Sie sollten vor allem beachten, dass Sie sich wohl in ihm fühlen und es Spaß macht, den Schuh zu laufen. Probieren Sie vor dem Kauf verschiedene Modelle und vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Es muss nicht das teuerste Modell sein – wichtiger ist, dass es der richtige Laufschuh für Ihre Ansprüche ist.

Zweitschuh

Bei mehreren Laufeinheiten in der Woche empfiehlt es sich, einen Zweitschuh anzuschaffen. Dadurch beugt man eintönigen körperlichen Belastungen vor und gibt dem Fuß neue Reize. Ideal dafür eignen sich Minimalschuhe zur Stärkung der Fußmuskulatur, ein dynamischer Laufschuh für schnelle Einheiten oder ein Trailschuh für anspruchsvollere Untergründe.

Laufhose

Die richtige Laufhose sollte wie eine zweite Haut sitzen und genügend Bewegungsfreiheit bieten. Für die warme Jahreszeit eignen sich besonders atmungsaktive Tights, in den kühleren Monaten empfiehlt sich wärmendes sowie wetterfestes Material. Probieren Sie sich durch das Angebot der Hersteller, gerade bei Tights ist die Passform entscheidend.

Laufshirt

Das Angebot an Laufshirts ist riesig. Vor allem sollten Sie beachten, dass das Shirt atmungsaktiv und aus einem angenehm zutragenden Material hergestellt ist. Es sollte Sie beim Laufen nicht einschränken und keine störenden Nähte besitzen, welche am Körper reiben könnten. Reflektoren und Taschen für z.B. Schlüssel sind kleine nützliche Gimmicks.

Laufsocke

Von vielen unterschätzt, denn die falsche Socke kann beim Laufen viel Ärger verursachen. Die Laufsocke sollte atmungsaktiv sein, sodass der Schweiß nach außen abgeben wird. Dies verhindert Reibungen im Schuh und somit wird auch die Blasenbildung am Fuß reduziert. Gerade bei längeren Läufen bringt die Laufsocke viele Pluspunkte beim Komfort.

Laufjacke

Um jeder Wetterlage zu trotzen, ist eine Laufjacke unverzichtbar. Die richtige Jacke sollte Sie trocken halten, aber dennoch atmungsaktiv sein. Achten Sie darauf, dass die Jacke Ihnen eine natürliche Bewegungsfreiheit bietet und reflektierende Elemente für die dunkle Jahreszeit besitzt. Praktische Taschen für Verpflegung sind für lange Läufe optimal.

Laufuhr

Wer gezielt trainieren möchte, für den empfiehlt sich eine Laufuhr. Das Angebot ist groß, daher sollten Sie sich genau überlegen, welche Funktionen Sie für das Laufen benötigen. Es empfiehlt sich, die Uhr im Fachgeschäft näher anzuschauen. So können Sie sich mit dem Funktionsaufbau vertraut machen und auch testen, ob sich die Laufuhr angenehm trägt.

Einlegesohle

Mit der richtigen Einlegesohle kann man seinem Laufschuh einen erheblichen Komfortzuschuss verpassen. Je nach ausgeprägtem Fußgewölbe gibt es passende Sohlen, um Ihren Laufschuh besser auszufüllen. Probieren Sie Sohlen im Fachgeschäft mit Ihren Laufschuhen an, dadurch können Sie direkt vor Ort testen, ob eine Einlegesohle das richtige für Sie ist.

Laufshorts

Laufshorts sollten vor allem atmungsaktiv sein und Taschen für Schlüssel oder Verpflegung bieten. Besonders interessant sind Varianten, welche im inneren eine Tight besitzen, so kann man das angenehme Gefühl einer Tight mit einem lockeren Style kombinieren. Auch im Winter lassen sich die Shorts als wärmende Schicht über die lange Lauftight tragen.

Mütze

Besonders im Winter ist eine Mütze beim Laufen unverzichtbar, da der Körper über den Kopf besonders viel Wärme verliert. Auch Varianten mit Mundschutz bringen einen wärmend durch die Kälte. Gerade im Sommer, wenn der Planet drückt, schützt die richtige Cap vor der Hitze. Achten Sie darauf, dass die Mütze atmungsaktiv ist und angenehm am Kopf sitzt.

Text: Jan Lau (Running Culture)