Intervallfasten
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Methoden beim Intervallfasten

Intervallfasten liegt voll im Trend. Was es mit dem Begriff auf sich hat und welche Methoden im Bereich Laufen Anwendung finden, erklären wir dir.

Begriffsklärung

Beim Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten oder Kurzzeitfasten genannt, ist eine Ernährungsform, bei der in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus Nahrung aufgenommen und anschließend gefastet wird. Eine große Herausforderung für viele Laufende, denn logischerweise ist auch das Trinken mit einbegriffen. Generell gibt es keine konkreten Vorschriften, was gegessen oder getrunken werden darf.

Die Methoden beim Intervallfasten

Praktizierende unterscheiden zwischen verschiedenen Methoden. Denn je nachdem, welche Ziele du verfolgst, ist die Herangehensweise durchaus entscheidend. Die bekannteste und zugleich verträglichste Form stellt das zeitabhängige Intervallfasten dar. Wann demnach die Einnahme von Proteinen oder der Verzehr eines leckeren Shake mit Haferflocken erlaubt ist, liest du jetzt:

16:8-Methode: Hier wird 16 Stunden lang gefastet. Das Zeitfenster zur Nahrungsaufnahme beträgt somit acht Stunden. Wer also um acht Uhr morgens frühstückt, nimmt um 16 Uhr sein Abendessen zu sich.

20:4-Methode: Hier triebst du deinen Lebensmittelverzicht im wahrsten Sinne auf die Spitze. Hier musst du ganze 20 Stunden ausharren, bevor du wieder deine erste Mahlzeit konsumieren kannst.

5:2-Methode: Wenn du mit dem Thema bereits vertraut bist, kannst du dich an diese Methode heranwagen. An fünf Tagen in der Woche isst du wie gewohnt. An zwei Tagen wird die Kalorienzufuhr jedoch reduziert: Frauen nehmen an diesen Tagen lediglich zwischen 500 und 800 Kilokalorien zu sich. Männer liegen bei 600 bis 850 Kilokalorien. Zudem verzichtest du im Falle der Fälle auch auf einfache Kohlenhydrate wie Weizenbrot, Nudeln und Zucker. Wie du dir bei 5:2 die Fastentage legst, ist natürlich dir überlassen.

1:1-Methode: Auch als „Alternate Day Fasting“ bekannt. Hier wechseln sich Fasten- und Essenstage ab. Der Unterschied zu den anderen Methoden besteht darin, dass die Kalorienzufuhr an den Tagen, an denen gegessen wird, auf 500 bis 600 Kalorien reduziert wird. Die Essenspause beträgt demnach 36 Stunden. Der Nachteil, beziehungsweise die Schwierigkeit: Die Fastentage kannst du dir nicht aussuchen.

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