Pollenallergie – trotzdem laufen!

Die einen können den Frühling schon gar nicht erwarten, den anderen hingegen graut es bereits vor der drohenden Pollenflugsaison. Es ist die Zeit, in der milde Temperaturen ebenso eingeläutet werden wie Niesattacken, juckende Augen und Atemnot. Wie du auch mit Allergie Sport treiben kannst, erzählen wir dir in diesem Artikel.

Laut einer Studie sind knapp 13 Millionen Menschen alleine in Deutschland von Pollenallergien betroffen. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von rund 16 Prozent. Die Pflanzenpollen können dabei von Bäumen, Gräsern oder Kräutern stammen. Bei einer Allergie reagiert der Körper besonders empfindlich auf die eigentlich harmlosen Substanzen. Das liegt daran, dass das Immunsystem – respektive unser Organismus – diese Pollen als Krankheitserreger einschätzt. An dieser Stelle ist es überflüssig zu erwähnen, dass das Laufen mit allergiebedingten Beschwerden keinen Spaß macht. Deswegen gibt es nun sieben Ratschläge für dich, um dich optimal auf die Pollenzeit vorzubereiten.

Pollenallergie – sieben Tipps für das Laufen

Informiere dich: Als Allergiker solltest du den richtigen Zeitpunkt abwarten, bevor du die Laufschuhe schnürst. Ist es beispielsweise sehr windig, wird der Pollenflug begünstigt und dein Training erschwert. Behalte daher nicht nur die Wetterverhältnisse im Auge, sondern informiere dich vor dem Laufen auch darüber, welche Pollen gerade besonders stark herumfliegen.

Meide Pollen-Hot-Spots: Trainiere am besten in urbanen Gegenden oder in Nadelwäldern, wenn du allergisch auf Gras- oder Blütenpollen reagierst.

Laufe bei Regen: Regenschauer sind für Allergiker ein echter Segen, denn Regen reinigt die Luft! Du solltest allerdings eine halbe Stunde warten, bevor sowohl Luft als auch Boden tatsächlich von den Pollen gereinigt worden sind.

Trainiere mit niedrigem Puls: Wenn das Atmen schwerer als gewöhnlich fällt, vergeht auch schnell die Lust am Training. Vermeide deshalb intensive Tempo-Einheiten und laufe stattdessen lieber im niedrigpulsigen Bereich. Das ist gut für deinen Körper und verbessert deine Kondition.

Dusche sofort nach dem Training: Allergiker sollten nach dem Lauftraining besser sofort unter die Dusche springen, um die aufgenommenen Pollen aus den Haaren und von der Haut zu waschen. Achte außerdem darauf, dass die Fenster deiner Wohnung geschlossen sind, damit deine vertraute Umgebung möglichst pollenfrei bleibt.

Trage die richtige Ausrüstung: Eine Sonnenbrille mit Seitenschutz kann eine Reizung der Augen verhindern. Darüber hinaus solltest du eine Kopfbedeckung tragen, damit während des Laufens nicht allzu viele Pollen in deinen Haaren hängen bleiben.

Lass dich professionell beraten: Allergiker ziehen nicht selten alle Register, um weiter Sport treiben zu können. Dazu zählt unter Umständen auch die Einnahme von Antiallergika. Solltest du diesen Weg gehen wollen, so lass dich vorab in jedem Fall professionell von einem Facharzt beraten.

Kleiner Tipp: Weitere Texte zum Thema findest du in unserer Rubrik Gesundheit.