Bild: Sensosports

Sensomotorik – Das steckt dahinter

Koordinationstraining bringt die Reflexfähigkeiten auf Trab. Kurzum, du läufst effizienter. Mit Sensomotorik, beziehungsweise dem Sensoboard, gelingt dies spielend – Spaß garantiert!

Laufen ist ein Wunder der Natur. Ja, richtig gehört. Wir verarbeiten unzählige Sinneseindrücke, Lageveränderungen, Spannungswechsel in der Muskulatur, Druckveränderungen an der Fußsohle etc. in Echtzeit, wodurch unser Lauf- und Gangbild beeinflusst wird. Umso besser das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskulatur funktioniert, desto effizienter wird die Laufbewegung. Zudem sinkt die Verletzungsgefahr und Ermüdungserscheinungen lassen länger auf sich warten.

Sensomotorik stärkt deine Reaktionsfähigkeit

SportwissenschaftlerIn Moritz Martin hat vor mehr als einer Dekade ein mechanisches System entwickelt, das vor allem die Sensomotorik schult. Durch sehr schnelle und unvorhersehbare Bewegungen der Standfläche muss die NutzerIn des Sensoboards – eine Art Surfboard für das Heimstudio – in Echtzeit reagieren. So erzeugst du unwillkürlich Reflexaktivitäten, die sonst nur aufwändige Vibrationstrainingsgeräte zustande bringen können.

Anspruchsvolles Training garantiert

Das Ganze, gepaart mit zufälligen Neigungsbewegungen, macht das Training auf dem Board sehr anspruchsvoll und auch langfristig effektiv. Das System birgt für die NutzerIn kein Verletzungsrisiko, da es sich nicht räumlich bewegt und das Sensoboard eine geschlossene Einheit ist.

Im Unterschied zu Balance Pads oder Wackelbrettern erzeugt primär die horizontal verschiebende Bewegungskomponente des Sensoboards eine Instabilität, welche du nicht mit deinen unteren Extremitäten ausgleichen kannst. Stattdessen musst du deinen gesamten Bewegungsapparat einsetzen, sodass du das natürliche Zusammenspiel zwischen den jeweils beteiligten Muskelgruppen deines Körpers optimierst. Beim Sensoboard-Training geht es darum, teilweise laufspezifische Bewegungsabläufe abzubilden oder gezielte Kräftigungselemente mit der koordinativen Anforderung zu verbinden.

Kleiner Tipp: Weitere Texte zum Thema findest du in unserer Rubrik Training.