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Saucony_Jazz Vintage

Saucony – Heritage als Trend

Seit 120 Jahren produziert der amerikanische Laufschuhhersteller Saucony Schuhe. Mit der neuen Originals-Kollektion werden die Erfolgsmodelle aus den 90er Jahren wieder zu angesagten Styles. Zeit für eine Reise durch die Erfolgsgeschichte des Traditionsunternehmens und einen Ausblick auf die Modelle für den Herbst/Winter 2019.

Die Ursprünge von Saucony reichen weit zurück. Im Jahre 1898, zwei Jahre nach dem ersten olympischen Marathon und ein Jahr nach dem ersten Boston Marathon, wurde vor 120 Jahren am Saucon River in Kutztown im US-Bundesstaat Pennsylvania SAUCONY gegründet. „Schnell fließender Fluss“ lautet die Übersetzung des Namens „Saucon“, den die Ureinwohner jenem Fluss gegeben hatten, an dessen Ufer SAUCONY von vier Geschäftsleuten gegründet wurde: William Donnoyer, Thomas Levan, Walter Snyder und Benjamin Reider. Genau an diesem Fluss wurde 1906 die erste Saucony-Schuhfabrik erbaut, die zuerst Kinderschuhe produzierte. Bereits vier Jahre später verlassen rund 800 Paar Schuhe täglich die Fabrik.

Kongeniale Partnerschaft

Im selben Jahr gründete der russische Immigrant Abraham Hyde das Unternehmen „A.R. Hyde & Sons“, und produzierte Slippers und später verschiedene Sportschuhe. 1963 stellte Hyde die Stiefel her, die von Neil Armstrong bei seinem Spaziergang auf dem Mond getragen wurden. 1968 beginnt Saucony die ersten Laufschuhe zu produzieren.

Zur selben Zeit schliessen sich die beiden Firmen, „Saucony Shoe Manufacturing Company“ und „A.R. Hyde & Sons“, zusammen und produzieren weiter Laufschuhe, welche 1977 von einem US-Magazin die Auszeichnung „Best Quality Award“ erhielten. Diese Auszeichnung macht Saucony in der Läuferszene berühmt. Drei Jahre später präsentiert Saucony den „Trainer 80“ – den ersten rutschfesten Laufschuh auf dem Markt.

Siegbringende Technologie

[caption id="attachment_2520" align="alignright" width="204"] Rod Dixon 1983 beim New York-Marathon[/caption]

Seitdem revolutioniert Saucony den Laufschuhmarkt mit immer neuen Technologien. Einen der spannendsten Siege in der Geschichte des Marathons gelingt dem Neuseeländer Rod Dixon 1983 beim New York-Marathon mit einem Saucony-Laufschuh. Nur 400 Meter vor dem Ziel holt er den Führenden ein und stellt einen neuen Streckenrekord auf. Zusammen mit Dixon wird anschließend der Wettkampfschuh DXN Trainer entwickelt.

1981 präsentiert Saucony mit dem Jazz, den technisch besten Laufschuh seiner Zeit. Begründet durch Saucony’s legendäre „Trianguläre-Außensohle“ und optimaler Passform. Der Jazz wird später zum beliebtesten Schuh in der Geschichte von Saucony und zum Herzstück der Saucony Originals Kollektion.

Altbewährtes neu aufpoliert

[caption id="attachment_2514" align="alignleft" width="300"] Andreas Niedrig präsentiert den neuen Ride ISO²[/caption]

Zurück in die Vergangenheit – Saucony bringt den GRID AYA von 1994 in der Originals Kollektion neu raus. Mit dem innovativen Schnürsystem für die schnellen Wechsel beim Triathlon war der GRID AYA einer der angesagtesten Laufschuhe für Triathleten in den 90er-Jahren. 1994 gewinnt Greg Welch den IRONMAN HAWAII mit eben diesem Schuh – dem Grid AYA.

Auch Andreas Niedrig trägt in den 90er-Jahren bereits den Grid AYA bei seinen Rennen. Aktuell ist Andreas in der neuen Markenkampagne von Saucony zu sehen. Heute läuft er den Ride ISO² – dem aktuellsten Modell von Saucony.

Komfortgigant Ride ISO²

Grenzenloser Komfort vom ersten bis zum letzten Schritt, das verspricht das neueste Modell von Saucony. Der neue Ride ISO² ermöglicht ein noch dynamischeres Laufgefühl, eine ideale Dämpfung für lange Strecken und beste Reaktionsfähigkeit für schnelle Einheiten. Saucony präsentiert vier Farben für jeweils Damen und Herren und setzt damit ein deutliches Zeichen für den Ride ISO².

Passend zur Jahreszeit sind die Farben der Damenkollektion von der Farbvielfalt eines Sonnenuntergangs im Spätsommer inspiriert. Die Herrenkollektion hingegen zeigt sich von starken hellen Farben bis zu etwas dunkleren Tönen, die den Verlauf des Sommers bis zum Herbst repräsentieren soll. Der zweite Farbweg hingegen ist insgesamt etwas ruhiger gehalten und zeigt sich bei Damen und Herren in sanften Grautönen. Exklusiv beim Ride ISO² bietet Saucony auch ein schwarzes Modell an: für Damen mit goldfarbenen und für Herren mit blauen Elementen. 

 

 

©Saucony_RideISO2c

Ride ISO²: Vielfältige Dynamik

Der Ride gehört zu den beliebtesten Laufschuhen der Marke Saucony. Ein Blick unter die Haube zeigt: Mit dem neuen Update Ride ISO² wurden entscheidende Details des Laufschuhs verbessert.

Text: Ralf Kerkeling

Wäre der Saucony Ride ISO² in der normalen Numerologie weitergelaufen, dann würde er jetzt auf den Namen Ride 12 hören. Mit dem Update im letzten Sommer und dem neuen Isofit-Obermaterial, wurde ein neuer Name fällig, quasi die neue Nummer eins. Nun also die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte. Beim Ride handelt es sich um den beliebtesten Schuh in der Historie des US-Herstellers. Das Update des Jahres 2019 setzt das fort, was im letzten Jahr begonnen wurde. Details wurden verbessert, um dem Schuh eine noch bessere Performance zu ermöglichen. So wurde das Isofit-System mit 3D-Print Elementen verstärkt, um dem Fuß einen noch besseren Halt zu ermöglichen. Auch die Zehenbox wurde mit einem edlen Material verbessert: Jacquard Knit, bekannt für seine Strapazierfähigkeit, schützt nun diesen sensiblen Bereich.

Komfort plus Dynamik

Wie sieht es mit der Dämpfung aus? Hier wurde Kombination aus der leistungsfähigen PWR-Foam-Zwischensohle und der Everun-Topsole verbaut. Beides sorgt für eine sehr dynamische Dämpfung. Überhaupt steht das Thema Dynamik beim neuen Ride-Laufschuh im Vordergrund. Um zusätzlichen Komfort zu gewähren, wurde die Mittelsohle um einen Millimeter erhöht. Die Außensohle wurde um einen Millimeter reduziert. Dies macht den Schuh deutlich dynamischer. Neben den Top-Technologien Everun und Isofit, ist der Ride ISO² mit der neuen Formfit-Technologie ausgestattet. Durch minimale Anpassungen in der Zwischensohle, ermöglicht Formfit ein natürlicheres und anpassungsfähigeres Tragegefühl. Dadurch wird eine Vielfalt an Fußformen und Belastungsmustern unterstützt, für eine noch angenehmere Passform gesorgt.

Zu guter Letzt bleibt noch ein Blick auf die Außensohle, die wichtigste Schnittstelle zwischen Boden und Läufer. Die XT 900 Tri-Flex-Außensohle hat nunmehr eine neue, sinnvolle Ergänzung erhalten: Crystal Rubber sorgt im Vorfußbereich für Standfestigkeit bei den Trainingsläufen, ohne dass der Schuh dabei an Flexibilität einbüßt.

Laufgefühl

Der Ride überzeugt mit einem direkten und zugleich dynamischen Laufgefühl. Mit kleinen Änderungen schafft Saucony es, den neuen Ride ISO² noch besser zu machen. Ein griffiger Trainingsschuh mit ausgeprägten Komforteigenschaften.

Fakten zum Ride ISO²

Der Ride ISO² wird ab Mai 2019 im Handel erhältlich sein. Nachfolgend haben wir die Highlights des Schuhs aufbereitet:

  • 8mm Sprengung (27mm Ferse/ 19mm Vorfuß)
  • EVERUN Topsole
  • PWRFOAM- Zwischensohle mit FORMFIT
  • ISOFIT-System für dynamische Passform
  • Engineered-Mesh-Obermaterial verstärkt durch Jaquard Knit in der Zehenbox
  • Verstärkte Fersenkappe durch gewebtes Obermaterial
  • TRI-FLEX-Außensohle – XT 900 und Crystal-Rubber im Vorfuß

 

Farbwege: Teal / Black; Citron / Teal; Black / Blue (M), Purple; Peach; Black / Gold (W)

Metal Quake (M); Ice Quake (W)

Größen: Herren US 7-13, 14, 15; Damen US 5-12

Gewicht: Herren 278g (US 9); Damen 249g (US 8)

Preis: 140,00 Euro

 

 

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Den Alltag vergessen

Die Nerurowissenschaften beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit den Auswirkungen des Laufens auf das Gehirn. Eine Bestandsaufnahme.

Ben Martynoga ist ein britischer Neurowissenschaftler. Die meiste Zeit der letzten zwei Jahrzehnte war Ben in Labors auf der ganzen Welt und hat das menschliche Gehirn studiert, um zu verstehen, wie es funktioniert, insbesondere, wie es wächst und Gestalt annimmt. Ben hat sich dabei mit dem US-Laufschuhhersteller Saucony zusammengetan, um ein Licht auf die faszinierende Verbindung zwischen dem Laufen und dem Gehirn zu werfen. Und wie der Sport einen positiven Einfluss auf unseren Geisteszustand haben und helfen kann, Ablenkungen des Alltags zu vermeiden.

Laufen als Mentaltraining

Für all diejenigen, die regelmäßig laufen gehen, scheint es zunächst offensichtlich: Unser Lieblingssport hat einen positiven Effekt auf den Körper. „Neurowissenschaftler“, erklärt Ben, „betrachten das Ganze noch ein wenig differenzierter, schauen genauer hin, versuchen, Zusammenhänge zu erschließen.“ Die Grundidee, dass Laufen die Gedanken im Kopf klarer macht, es einen fokussierter werden lässt – was ist dran an dieser Theorie? Warum „entstresst“ uns Laufen, fördert sogar die Kreativität?

Es gibt mittlerweile gute Belege dafür, dass diese Gedanken keine reinen Theorien sind, sagt der Neurowissenschaftler. Während einer Trainingseinheit durchlaufen wir beispielsweise verschiedene Formen der Fokussierung, es ähnelt einer Art Mentaltraining. Mal konzentrieren wir uns bewusst auf das Atmen, dann wieder auf den nächsten Schritt. Wo setzen wir den Fuß hin? Das sind Prozesse, die im Hirn in der gesamten Trainingszeit ablaufen. Dabei entsteht auch der bekannte Flow, das Runnershigh. Ein Zustand, der den Läufer schweben lässt, während die Außenwelt verschwimmt. Dieser Zustand wird stark durch die Endorphinausschüttung im Körper beeinflusst, Glücksgefühle, die jeder Läufer kennt. „Es ist wie eine Art Opium oder Cannabisrausch, produziert im Gehirn“, so der Wissenschaftler. „Von diesem Zustand kann das Hirn stark profitieren“, erklärt Ben weiter. Natürlich kann es auch einfach ein Gefühl der Zufriedenheit auslösen.

Hirnzellen bilden sich neu

Vielleicht ist das auch ein Grund, warum selbst ein harter Lauf, ein Training, das sich schwer anfühlt, irgendwann umschlagen kann in einen angenehmen Lauf und wir spätestens dann, wenn wir zu Hause ankommen, eine zufriedene Erschöpfung empfinden. Ein Gefühl, welches, unterhält man sich mit Läufern, auf die meisten von uns zutrifft und uns am Laufen hält. Nur ganz selten fühlt man sich nach dem Training schlechter – das Gegenteil ist der Fall.

Im Körper selbst passieren dabei tolle Dinge. Synapsen verknüpfen sich, neue Erfahrungen werden neuronal verbunden und wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Selbst die Entstehung der Gehirnzellen wird durch diesen Prozess begünstigt; nicht schlecht, oder? Noch vor 20 Jahren dachten die Wissenschaftler, dass Babys mit sämtlichen uns zur Verfügung stehenden Neuronen geboren werden, dass sich an der Anzahl also nichts mehr ändern kann. In der Zwischenzeit weiß man, dass sich über die gesamte Lebenszeit Zellen nachbilden können. Laufen scheint dabei für den Körper eine gute Möglichkeit zu sein, diese Prozesse anzuschieben.

Wenn man Hirnströme von professionellen Läufern und Nichtläufern vergleicht, kann man funktionelle Unterschiede in den Gehirnen der beiden Gruppen feststellen. Gerade im Bereich des Frontallappens, dem Bereich, wo ausführende Handlungen entschieden werden, sind die Unterschiede besonders groß. Wir alle kennen das von unseren Trainingsläufen: Auf einmal verstehen wir Zusammenhänge, entwickeln während des Laufens neue Ideen. Auch Probleme, die sich zunächst als kompliziert darstellen, bekommen wir leichter entwirrt.

Genau auf diese Elemente des Laufens zielt auch die White-Noise-Kollektion von Saucony ab. Der US-Hersteller und Ben arbeiten gemeinsam an diesem Thema. Abschalten vom Alltag, dem rauschenden Trubel entfliehen, Klarheit bekommen. Mit diesem Wissen haben wir noch einen Grund mehr, laufen zu gehen. Denn es geht nicht nur ums Fitterwerden oder Abnehmen – auch das Gehirn profitiert davon. Es ist gut zu wissen, dass, wenn wir unsere Muskeln und Sehnen bewegen, auch das Hirn einen positiven Nutzen davon hat. All dies zusammengenommen verändert die Haltung zum Laufen maßgeblich

Text: Ralf Kerkeling

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White Noise – mit Saucony dem Alltagsstress davonlaufen

Das Laufen ist für viele ein Gegenpol zum lauten Alltag. Die White Noise-Life on the Run-Serie von Saucony verleiht den Running-Modellen einen neuen Style, der diesen Aspekt des Laufens auch farblich betont.

Das andauernde Rauschen des Alltags, das „weiße“ Geräusch (White Noise) schafft ein Durcheinander und vernebelt uns schon mal die Sinne. Da ist es Zeit mal durchzuatmen und Ruhe zu finden. Die White Noise Kollektion von Saucony spiegelt genau dieses Phänomen wieder. Ist der Alltag und das Berufsleben heutzutage hektisch und stressverursachend, dann ist das Laufen die Zeit, in der Klarheit herrscht und der Geist sich beruhigen kann. Die Konzentration auf den eigenen Atem, und die fließende Bewegungsabfolge, ein weißes Rauschen, welches Läufern den Ausgleich bietet, den sie brauchen.

 

 

 

 

 

 

Um das zu verdeutlichen hat Saucony allen Running-Modellen einen neuen Style verpasst. Das zarte Weiß und das dezent gesprenkelte Muster verleihen den Performance Laufschuhen ein zusätzliches Etwas, einen alltagstauglichen Style, der sowohl auf der Laufstrecke als auch im Café funktioniert. Die Kollektion besteht aus insgesamt neun Modellen: darunter befinden sich, neben Klassikern wie dem Kinvara und Ride, auch die neuen Modelle: Freedom ISO, Liberty ISO und Ride ISO. Sämtliche Modelle sind ausgestattet mit den bekannten Features der bewährten Running Modelle, einem Plus an weißem Style und rauschigem Look.

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