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Trailrunning – die richtige Grundlage

Trailrunning ist grundsätzlich etwas für jedermann. Dennoch ist es ratsam zu wissen, welches Fundament du mitbringen musst, um diese Laufart mit Erfolg und Spaß absolvieren zu können.

Bei allen kleinen und feinen Unterschieden, die zwischen Spaß und Qual entscheiden, muss man feststellen, dass Trailrunning zunächst mal Laufen und damit reiner Ausdauersport ist. Fitness und Ausdauer sind die mit Abstand größten Voraussetzungen, sich auch schnell und mühelos im Gelände zu bewegen.

Ausdauer und Tempo bestimmen das Geschehen

Natürlich kaschiert die fehlende Vergleichbarkeit durch reine Wettkampfzeiten diese Tatsache ein wenig. So verlieren „schnell und langsam“ im Gelände ein gutes Stück an Absolutheit. Die Abhängigkeit zwischen Ausdauerfähigkeit und zumindest Tempo ist weiter überragend. Zu 84 Prozent korrelieren die Wettkampfzeiten bei Trailläufen immer noch mit sterilen Laktattests, wenn man einer Studie von Volker Scheer Glauben schenkt, der 25 TrailrunnerInnen auf dem Laufband und im Gelände verglich. Wohlgemerkt 25 TrailrunnerInnen, die bereits alle die notwendigen Anpassungen mitbrachten.

Trailrunning: Straße versus Gelände

Bei reinen StraßenläuferInnen zeigt sich ein anderes Bild. Bei klassischen Bergläufen, in denen die besonderen Anforderungen des Trailrunnings auf das Bergauflaufen minimiert sind, offenbart sich bei Deutschen Meisterschaften immer wieder, dass gute StraßenläuferInnen sehr gute Ergebnisse bringen können. Je spezieller die Herausforderungen werden, desto mehr haben StraßenläuferInnen das Problem, ihre Fitness auf die Trails zu übertragen. Etwa wenn das Bergablaufen dazukommt, wenn die LäuferIn gehen muss oder die Intensität oft wechselt. Klar ist also: Die Ausdauer stellt den Rahmen. Die Anpassungen an die speziellen Anforderungen geben darüber hinaus an, wie dieser Rahmen genutzt wird und wie leicht das Laufen auf den Trails verhältnismäßig fällt.

Kleiner Tipp: Weitere Texte zum Thema findest du in unserer Rubrik Training.