Bild: Imago Images/ Westend61

Trinken und laufen – fünf Varianten

Viele LäuferInnen verzichten auf das Trinken während des Trainings. Flüssigkeit mitzuschleppen schränkt schließlich das Freiheitsgefühl beim Joggen ein. Doch es gibt definitiv eine Lösung dieses Problems.

Ohne Flüssigkeit können Menschen maximal drei bis vier Tage überleben, je nach Temperaturen natürlich deutlich weniger. Insbesondere als LäuferIn muss regelmäßig Wasser her, damit die gewohnt Leistung abgerufen werden kann. Ob vor oder nach der Einheit – Trinken ist eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit, das Wohlbefinden und natürlich ein Gradmesser für den sportlichen Erfolg. Auch wenn es lästig ist, mit Proviant zu laufen, solltest du beim Laufen – gerade im Sommer – genügend trinken. Wir zeigen dir fünf Varianten, wie du deine Flüssigkeiten bequemer als vorher transportierst: „Wasser marsch!“

Trinkflasche in der Hand halten

Gemeint ist hierbei allerdings keine PET- oder handelsübliche Trinkflasche. Denn diese wären in der Tat zu sperrig. Mittlerweile füllen LäuferInnen ihr Getränk in sogenannte Soft Flasks. Der Vorteil: Sie sind weich und passen sich somit nicht nur der Hand der AthletIn an. Mit abnehmendem Füllstand werden diese Behälter auch immer kleiner, weshalb eine leere 500-Milliliter-Flasche dieser Art in die eigene Faust passt. Dank der cleveren Mundstücke fällt dir das Trinken auch wesentlich einfacher als aus normalen Flaschen.

Trinkgürtel

Man sieht sie zwar immer seltener, weil sie oft nicht richtig sitzen. Hast du jedoch einen passenden Trinkgürtel gefunden, dann spielt dieser seine Stärken aus. Logisch, denn du hast beide Hände frei und meist noch zusätzlichen Stauraum für einen Energieriegel, dein Handy oder Taschentücher.

Trinkrucksack und Trinkweste

Besonders beliebt sind Trinkrucksäcke und -westen bei Ultra und Trail-LäuferInnen. Während der Rucksack mehr Fassungsvermögen und meist auch noch Platz für eine Trinkblase bietet, überzeugen die Trinkwesten durch ihr leichtes Gewicht. Außerdem sitzen die Westen wesentlich enger am Körper. Die Extra-Ausrüstung bemerkst du beim Laufen dennoch kaum. Im Regelfall bieten Trinkwesten auch Platz für zwei Behälter, die vorne und somit griffbereit in die entsprechenden Fächer gepackt werden. Bei längeren Strecken ist der Rucksack aber die bessere Wahl.

Trink-Stopps einlegen

Man kann tatsächlich auch gänzlich ohne Trinkbehälter laufen. Wenn du deine Routine-Runde um den See läufst, kannst du die Wasserflasche beispielsweise in einem Versteck deponieren und dich beim Passieren daran bedienen. Alle GroßstadtläuferInnen hast du natürlich den Vorteil, dass du einen Trink-Stopp beim Kiosk einlegen kannst. Aber: In diesem Fall musst du logischerweise Geld, beziehungsweise eine EC-Karte, mit dir führen.

Kleiner Tipp: Weitere Texte zum Thema findest du in unserer Rubrik Gesundheit.