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Trailrunning

Bild: iStock

Grip & Hightech fürs Gelände

In den Sommermonaten locken die Trails. Ob in den Bergen oder im Tal, das Abenteuer wartet überall. aktivLaufen gibt einen Überblick über die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für den Trail und legt dabei den Fokus auf das wichtigste Tool für die Offroadpiste: die Schuhe.

Augen und Ohren auf! Trailschuhe sehen nicht nur anders aus, sie klingen sogar anders. Wer mit einem Trailschuh über Asphalt läuft, hört es: Klack, klack, klack – die Hartgumminoppen des Profils erklingen, erinnern entfernt an einen Fußballer, der durch die Katakomben zum Spielfeld läuft. Die Geräuschkulisse dauert aber nur so lange, bis man auf natürlichen, nicht menschengemachten Boden trifft. Dann wird es nämlich leise, und man schleicht beinahe über die Trails, die Sohle verbindet sich mit dem Boden, spielt ihre Stärken aus und ist voll in ihrem Element – im wahrsten Sinne des Wortes.

Gutes Schuhwerk ist das A und O auf dem Trail

Die Auswahl an guten Trailschuhen ist in den letzten Jahren rasant gewachsen, auch qualitativ. Viele Hersteller haben eine breite Palette an schnellen, robusten und komfortablen Trailschuhen im Sortiment. Doch wo unterscheiden sich die Modelle? Und besonders wichtig: Wie finde ich den Schuh, der zu mir passt? Zunächst sollte man sich im Klaren darüber sein, wo man die Trails unsicher machen möchte. Es ist schon ein entscheidender Unterscheid, ob ich in flacherem Gelände oder im Gebirge unterwegs bin. Für all diese Untergründe oder auch Distanzen gibt es wichtige Eigenschaften, die Sie bei der Auswahl des Trailschuhs beachten sollten.

Aussensohlen sorgen für Grip

Ein wichtiges Element, das den Trailschuh entscheidend prägt, ist die Außensohle, die für genügend Grip auf den Trails sorgt. Variationen gibt es viele: angefangen bei Sohlen, die einen angenehm über Asphaltpassagen laufen lassen, sogenannte Door-to-Trail-Außensohlen, bis hin zu aggressiveren Profilen, die einen sicher durch Schlamm bringen oder im alpinen Gelände Halt bieten. Ob in Eigenentwicklung oder in Kooperation mit Gummiherstellern: Besonders hier wird die rasche Entwicklung deutlich, die durch die Hersteller vorangetrieben wird. In puncto Griffigkeit stechen vor allem Außensohlen von Vibram ins Auge. Diese haben sich bewährt, leisten auf nassen Untergründen und Felsen einen exzellenten Job.

Ungewollte Rutschpartie

Auch Modelle von Adidas in Kooperation mit Continental können da mithalten. Ebenfalls jahrelange Entwicklungserfahrung besitzt Salomon mit der hauseigenen Contagrip-Außensohle. Für Trailläufer, die auch im Winter eine Einheit einbauen möchten, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Modelle von Icebug. Diese besitzen integrierte Spikes in der Außensohle. Damit sollte sich eine ungewollte Rutschpartie vermeiden lassen.

Was erwartet uns in der Zukunft?

Zunächst muss ein Blick auf die aktuellen Modelle geworfen werden. Glücklicherweise kann auf ein breites und technisch sehr ausgereiftes Sortiment zurückgegriffen werden. Für jeden Läufertyp ist etwas dabei, ob für den geliebten Hometrail oder fürs anspruchsvollere Laufen durch die Berge. Interessant bleibt zu beobachten, wie sich immer mehr neue Technologien aus anderen Outdoor-Bereichen bei Trailschuhen wiederfinden. In unserer Marktübersicht finden Sie nun eine gute Auswahl an aktuellen Trailschuhen. Zudem geben wir Ihnen einen Überblick über das wichtigste Zusatz-Equipment.

Essentials zum Traillaufen

Im Unterschied zum Laufen auf der Straße benötigt ein Trailläufer anderes, je nach Geländeart auch umfassenderes Equipment. Der Unterschied zum Straßenschuh ist beim ersten Blick unter den Schuh direkt zu erkennen: Die Außensohle ist profilierter, Stollen in unterschiedlichster Ausprägung zieren den Schuh. Im alpinen Gelände empfehlen sich der Einsatz von Stöcken und ein Rucksack für zusätzliche Kleidung.

• Gute Trailschuhe sind das A und O eines Trailrunners. Hier sollten Passform und Grip stimmen.

• Bei der Kleidung an mögliche Wetterumschwünge denken. Leichten Windbreaker einpacken.

• Wer sich länger als eine Stunde in der freien Wildbahn bewegt, für den eignet sich ein Trinksystem.

• Energieriegel und Gels halten den Kohlehydrathaushalt oben. Zusätzlich einen Salzstick einstecken.

• Oft unterschätzt: Sonnenhut oder Cap. Die Kopfhaut wird’s danken, kühlen tut es auch.

• Sonnenbrille, Sonnencreme, Licht und ein Erste-Hilfe- Set gehören zum Standardgepäck eines Trailrunners.